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Brasilien
- Geografie
Brasilien ist geprägt durch die ausgedehnten Regenwälder
des Amazonas-Tieflands im Norden und Hochebenen, Hügel und
Gebirge im Süden. Während die landwirtschaftliche Basis
des Landes in den Savannengebieten des Mittelwestens liegt, lebt
der Großteil der Bevölkerung in der Nähe der Atlantikküste,
wo sich auch fast alle Großstädte befinden. Die wichtigsten
Flüsse sind der Amazonas, der größte Fluss der Erde,
der Paraná mit seinen eindrucksvollen Wasserfällen von
Iguaçu und die Flüsse Rio Negro, Rio São Francisco,
Rio Xingú, Rio Madeira, Rio Araguaia und Rio Tapajós.
Mit seinen 3.014 Metern Höhe ist der Pico da Neblina der höchste
Berg in Brasilien.
Umweltproblematik
Die Abholzung und Brandrodung des brasilianischen Regenwaldes nimmt
bedrohliche Züge an. So sind an den Treibhausabgasausstößen
des Landes Brandrodungen mit 75 % beteiligt, während die Verbrennung
fossiler Brennstoffe nicht einmal ein Viertel ausmachen. Alleine
von August 2003 bis August 2004 wurden in Brasilien 26.130 km²
Regenwald vernichtet. Das entspricht fast der Fläche Brandenburgs.
Klima
Das Klima Brasiliens, das zwischen 5° nördlicher Breite
und 34° südlicher Breite liegt, ist überwiegend tropisch
mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen der Temperaturen. Nur
im subtropischen Süden herrscht ein gemäßigteres
Klima. Besonders im feuchten Amazonasbecken gibt es reichhaltige
Niederschläge, man findet jedoch auch relativ trockene Landstriche
mit teilweise langanhaltenden Dürrezeiten, besonders im Nordosten
des Landes. Im Süden befindet sich an der Grenze zu Bolivien
und Paraguay ein ausgedehntes Feuchtgebiet, das Pantanal.
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