|
Brasilien
- Wirtschaft
Mit großen, gut entwickelten Landwirtschafts-, Bergbau-, Produktions-,
und Dienstleistungssektoren auf der einen Seite und einem großen
Vorrat an Arbeitskräften auf der anderen ist die brasilianische
Wirtschaft die kräftigste Südamerikas und gewinnt auf
dem Weltmarkt an Bedeutung. Die wichtigsten Exportprodukte sind
Kaffee, Kakao, tropische Früchte, Sojabohnen und Eisenerz.
40 % der brasilianischen Agrarausfuhren gehen in die EU, 17 % in
die USA.
Auf
den meist von Zuckerbaronen beherrschten Zuckerrohrplantagen
herrschen äußerst schlechte Bedingungen. Menschen arbeiten
teilweise in sklavenähnlichen Verhältnissen in riesigen
Monokulturen.
Zu
den größten Herausforderungen für die brasilianische
Wirtschaft zählen nach wie vor die Inflation und die Kluft
zwischen einer wohlhabenden, gut ausgebildeten Bevölkerungsminderheit
und der schlecht ausgebildeten Mehrheit, die größtenteils
am Rande des Existenzminimums lebt. Es gibt eine große Bewegung
von Landlosen, die Movimento dos sem terra, die für eine Landreform
kämpfen.
Wichtige
brasilianische Unternehmen sind: Petrobras (Erdöl), Companhia
Vale do Rio Doce (Bergbau), Gerdau (Metallverarbeitung), AmBev (Getränke),
Embraer (Flugzeugbau), Norberto Odebrecht (Baugewerbe), Sadìa
(Lebensmittel).
Dieser
Artikel
wurde aus Wikipedia,
der freien Enzyklopädie, übernommen. Diese Seite ist unter
der [GNU
FDL] verfügbar. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren
zum Begriff Brasilien
verfügbar.
Zurück
zur Übersicht
Zur Lateinamerika-Übersicht
|