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Chile
- Bevölkerung
Am
dichtesten besiedelt ist das Gebiet um die Hauptstadt Santiago de
Chile. Die Stadt selbst hat etwa 5,5 Millionen Einwohner. Nördlich
und vor allem südlich davon erstrecken sich landwirtschaftlich
genutzte und dicht besiedelte Gebiete in der Ebene zwischen den
Hauptketten der Anden.
Nach
Norden und Süden verringert sich die Bevölkerungsdichte
immer stärker. Die Wüstengebiete des äußersten
Nordens und die rauen, stürmischen Gebiete im Süden sind
aufgrund der ungünstigen klimatischen Bedingungen nur sehr
dünn besiedelt.
Die
Amtssprache ist Spanisch. Eine - zahlenmäßig unbedeutende
- Sonderrolle nimmt die Sprache der Ureinwohner der Osterinsel ein.
Rund
80 % ist römisch-katholisch, rund 15 % evangelikal mit weitverbreitetem
pfingstlerischen Einfluss. Andere Glaubensrichtungen sind jüdisch,
agnostisch und indianischer Schamanismus, dieser letztere nur von
Ureinwohnern vertreten.
Ca.
75 % Prozent der Chilenen sind spanischer Abstammung. Der rein europäische
Anteil beträgt ca. 20 %, darunter 2 % bis 3 % Deutschstämmige,
vor allem im Gebiet um den Llanquihue-See und in Valdivia, Osorno,
Puerto Montt. Die restlichen 5 % sind Indianer; die größte
indianische Bevölkerungsgruppe sind die Mapuche im Süden.
Zahlenmäßig nicht bedeutsam sind die Nachfahren der Ureinwohner
der Osterinsel.
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