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Costa Rica - Reiseorte

San Jose

San José ist die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates Costa Rica und hatte im Jahr 2000 345.999 Einwohner. Außerdem ist es die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz San José und die größte Stadt des Landes.

San José liegt im Zentrum von Costa Rica auf 10° nördlicher Breite und 84,2° westlicher Länge in einer Hochebene 1.170 Meter über dem Meeresspiegel. Nachdem sie noch 1950 nur 86.900 Einwohner hatte, ist die Stadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sehr schnell gewachsen.

In San José befindet sich das Hauptquartier des interamerikanischen Gerichtshofes für Menschenrechte.

Geschichte

Bis 1824 war San José ein unbedeutendes kleines Dorf. In jenem Jahr entschied Costa Ricas erstes gewähltes Staatsoberhaupt, Juan Mora Fernández, den Regierungssitz aus der alten spanischen Hauptstadt Cartago zu verlegen und in einer neuen Stadt einen neuen Anfang zu wagen. Es war eine Zeit von großem Optimismus in der erst seit kurzem unabhängigen Zentralamerikanischen Konföderation, von der Costa Rica damals eine Provinz war. Die neue Hauptstadt von Costa Rica wuchs schnell. Aufgrund ihrer Gründungszeit im späten 18. Jahrhundert hat San José wenig mit der Kolonialarchitektur der meisten anderen lateinamerikanischen Hauptstädte gemeinsam.

1843 wurde dort die Universität von Costa Rica gegründet.

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Vulkan Turialba

Der Turialba ist ein Vulkan in der zentralamerikanischen Republik Costa Rica.

Er liegt nordwestlich von Cartago und erhebt sich 3.325 m über die Landschaft. Der Berg besteht hauptsächlich aus Andasit und ist mit vier Kratern bestückt, von denen der nordöstlichste der älteste und bereits erloschen ist.


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Rincon de la vieja

Der Rincón de la Vieja ist ein aktiver Schichtvulkan im Nordwesten Costa Ricas. Er liegt im Rincón de la Vieja Nationalpark, 25 km entfernt von Liberia, in der Provinz Guanacaste. Der Vulkan hat eine Höhe von 1.916 m. In seinem Krater in mehr als 1800 m Höhe befindet sich ein Säuresee, der 100 m unter dem Kraterrand liegt und einen Durchmesser von ungefähr 250 Metern hat. In ihm werden Temperaturen bis zu 90° Celsius gemessen. Bei dem letzten Ausbruch 1995 schwappte der See über und es gab eine 18 km lange Schlammlawine.

Neben dem Rincón de la Vieja gibt es in Costa Rica noch sechs weiter aktive Vulkane: Poás, Irazú, Miravalles, Orosi, Arenal und Turrialba. Zusammen mit Poás und Iranzú ist der Rincón de la Vieja eine der bedeutendsten Touristenattraktionen des Landes.

Rincón de la Vieja
Höhe: 1.916 Meter
Breitengrad: 10,2° N
Längengrad: 85,5° W
Lage: Costa Rica
Letzter Ausbruch: aktiv, letzte Eruption 1995
Vulkan Typ: Stratovulkan


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Arenal


Der Arenal in Costa Rica ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Regelmäßig fließt Lava an den Hängen zu Tal und immer wieder wirft er glühende Gesteinsbrocken mit bis zu 7,5 m Durchmesser 300 m in den Himmel.

Am 29. Juli 1968 bei seinem letzten großen Ausbruch zerstörte er die Ortschaften Pueblo Nuevo und Tabacon. Dabei kamen etwa 80 Menschen ums Leben.

Bis zu seiner Erstbesteigung 1937 glaubte man noch nicht einmal an einen vulkanischen Ursprung des ca. 1633 m hohen Berges, da er damals auch noch völlig überwachsen war.


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Nationalpark Manuel Antonio

Die Ansiedlung Manuel Antonio und der dazugehörige Manuel Antonio Nationalpark liegen an der der Südküste von Costa Rica.

Der Nationalpark ist nur 7 km² groß und somit der kleinste Nationalpark Costa Ricas. Er beinhaltet sowohl die Palmenwälder am Pazifik als auch zwölf der Küste vorgelagerte Inselchen. Er ist bekannt für seine vielen, nicht menschenscheuen Tiere. Neben über 350 verschiedenen Vogelarten leben dort 109 verschiedene Säugetierarten und unzählige Fischarten sowie Reptilien.

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Cocos-Insel

Die Cocos-Insel (Kokosinsel, Cocos Island, Isla del Coco) ist eine unbewohnte Insel auf dem sogenannten Kokosrücken 500 km vor der Pazifikküste von Costa Rica.

Bekannt ist die Insel vor allem für die Schätze, die Piraten (z. B. Henry Morgan oder Kapitän Thompson) dort vergraben haben sollen. Es gab zahlreiche Expeditionen mit dem Versuch, sie zu finden, aber bis heute ist der einzige Schatz der Insel ihre unberührte Natur. Darum ist die Insel heute ein bewachter Nationalpark, der 1997 als Weltnaturerbe anerkannt wurde.

Weblinks
Cocos Island Web Page
Und ewig lockt die Schatzinsel - Expeditionsbericht

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