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Ecuador
- Geografie
Das am Äquator gelegene Land lässt sich in vier völlig
unterschiedliche Zonen aufteilen: den Küstenbereich (Costa),
die Anden (Sierra), das bewaldete Amazonas-Tiefland (Oriente) und
die Galápagos-Inseln.
Die
Küste Ecuadors ist eine fruchtbare Ebene, nur etwas über
dem Meeresspiegel gelegen, und deshalb sehr warm (bis 40°C).
Dort befindet sich die größte Stadt des Landes - Guayaquil.

Der
Küstentrockenwald bei Puerto Lopez
Foto: Armin Holp
Von
Nord nach Süd verläuft die Bergkette der Anden mitten
durch Ecuador. In den Hochebenen um 2.500 m mit gemäßigter
Temperatur liegen die Hauptstadt Quito und die drittgrößte,
aber vergleichsweise kleine Stadt Cuenca. Die Berge, teilweise aktive
Vulkane, erreichen 5.000 bis 6.000 Meter. Unter ihnen ist die höchste
Erhebung der Erde (vom Erdmittelpunkt aus), der Chimborazo, mit
6.310 m über dem Meeresspiegel. In diesem Gebiet liegen auch
viele sehenswerte Kraterseen, wie z.B. der Kratersee Quilotoa.

Die
Laguna Cuicocha ist ebenfalls ein berühmter Kraterssee
Foto: Armin Holp
Im Osten des Landes beginnt der Wald des Amazonas-Tieflandes mit
heißem und feuchtem Klima. Alle Flüsse dort sind Oberläufe
des Amazonas. Die wichtigsten von ihnen sind der Napo, der Coca,
der Pastaza, der Putumayo und der Aguarico.

Blick
vom Vogelbeobachtungsturm der Yarina Lodge, Coca.
Foto: Armin Holp
Als
vierte Zone bezeichnet man die weit im Pazifik gelegenen Galápagos-Inseln.
Auf diesen Inseln hat sich eine weltweit einzigartige Pflanzen-
und Tierwelt entwickelt.

Auf
der Isla Rabida, Galapagos-Inseln. Foto:
Mario Reibnitz
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