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Die
ecuadorianische Küche
Die
Hauptmahlzeit stellt in Ecuador das Mittagessen dar. In billigeren
Restaurants wir hier meist ein sogenanntes "almuerzo"
angeboten. Es besteht meist aus einer Suppe und Eintopf oder Geschmortem
mit Reis. Gelegentlich kann auch Fisch, Linsen oder Erbsentopf gewählt
werden. Salat (meist in gekochter Form) gibt es hierbei eher seltener,
genauso wie Nachtisch.
Abends gibt es ein ähnliches Angebot, das "merienda"
genannt wird.

Markttag
in Otavalo. Foto: Heiko Wachholz
Wer
ecuadorianische Spezialitäten geniesen will, sollte dann aber
eher etwas bessere Restaurants besuchen. Hier findet man das klassische
"Churrasco" , das meist mit Pommes, Avocados, Tomaten
und dem obligatorischen Reis serviert wird.
"Arroz
con Pollo" ist ein großer Reishaufen mit kleinen kleinen
Hühnerfleischstückchen.
"Pollo"
a la brasa" ist gegrilltes Hähnchen, das oft mit Pommes
gegessen wird.
"Parilladas"
sind Grillteller mit Steak, Schweinekotlett, Hühnchenbrust,
Blutwurst, Leber und gelegentlich auch Kutteln.
Der
ecuadorianische Fisch ist sehr zu empfehlen, sogar im Hochland.
Spezialitäten "corvina" (weiße Seebrasse) und
"trucha" (Forelle). Eine weitere Fischspezialität,
ist die ungekochte "ceviche." Da dies jedoch eine mögliche
Cholera-Quelle ist, ist vom Genuss dieser Mahlzeit abzuraten.
"Caldo
de gallina" ist eine weitverbreitete Hühnersuppe. Die
"caldo de patas" (Suppe aus Rinderhufen) ist für
Leute zu empfehlen, die einmal etwas anderes essen wollen.
Genauso
wie "cuy" (gegrilltes Meerschweinchen). Ein sehr tradionelles
Essen, das noch aus der Inka-Zeit stammt.
Weitere
Spezialitäten sind "lechón" (gegrilltes Ferkel),
"llapingachos" (Krtoffel-Käse-Pfannkuchen), "seco"
(geschmortes Fleisch mit Reis), "tortilla de maíz"
(Mais-Tortilla), "locro de cuerdo" (Suppe mit gebratener
Schweinshaut) und das "yaguarlocro" (Kartoffelsuppe mit
Blutwurst).
Es
gibt auch einheimische Biere, wie Pilsen und Club, sowie guten Rum.
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