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Guatemala - Reiseorte

Antigua Guatemala ist die alte Hauptstadt von Guatemala, der Name der am 10. März 1543 gegründeten Stadt bedeutet "die alte Stadt Guatemala". Antigua Guatemala war die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Südamerika, die Konquistadore nannten sie La Muy Noble Y Muy Leal Ciudad de Santiago de los Caballeros de Guatemala.

Nach einem schweren Erdbeben 1773 fast vollständig zerstört, wurde sie als Hauptstadt von Guatemala-Stadt abgelöst. Die Stadt mit 31.800 Einwohnern (2000) ist heute Weltkulturerbe. Antigua ist hauptsächlich von touristischem Interesse. Die Stadt ist zwar immer noch von den zahlreichen Erdbeben gezeichnet, weist aber trotzdem ein schönes koloniales Stadtbild auf, in dem sich zahlreiche Hotels, Restaurants, Geschäfte und Sprachschulen finden. Ein kultureller Höhepunkt in Antigua Guatemala sind die prachtvollen Prozessionen in der Osterwoche (Semana Santa). Eine weitere Attraktion sind die in Sichtweite gelegenen Vulkane, von denen einer - der Pacaya - noch aktiv ist.

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Tikal ist eine antike Stadt der Maya in den Regenwäldern des Petén (Nord-Guatemala). Sie war eine der bedeutendsten Städte der klassischen Maya-Periode (3. bis 9. Jahrhundert) und ist eine der am besten erforschten Maya-Städte. Die ersten Siedlungsspuren reichen ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurück. Im 2. Jahrhundert begann die eigentlich städtische Entwicklung mit der Errichtung von Tempeln, Stelen und Palast-Tempelkomplexen.

Tikal war nie ganz vergessen und wurde 1848 durch eine Expedition unter Modesto Méndez und Ambrosio Tut besucht. Ihr Bericht wurde 1853 auf deutsch erstmals in einem Papier der Berliner Akademie der Wissenschaften veröffentlicht. Seitdem wird Tikal bis heute durch immer neue Expeditionen freigelegt und erforscht.

In Tikal lebten zur Blütezeit auf 15 km² mehr als 100.000 Menschen. Heute sind über 3.000 Strukturen wie zum Beispiel Tempel, Paläste, Ballspielplätze, Plattformen, Terrassen, Plätze, Aquädukte und Zisternen bekannt. Im zeremonialen Zentrum stehen 200 Stelen, die in Maya-Schrift von den Herrschern und der Geschichte der Stadt berichten. Die Stadt war auf einer Seite durch eine Verteidigungsanlage geschützt. In Tikal steht mit etwa 65 m die höchste Tempelpyramide der Maya (Templo IV). Die Stadt besaß in der klassischen Periode enge Beziehungen zu Teotihuacán im mexikanischen Hochland. Im 9. Jahrhundert wurde die Stadt verlassen.

Ihre Geschichte umfasst 1300 Jahre:

400 v. Chr. erste Siedlung in Tikal
250 n. Chr. Tikal ist ein bedeutendes religiöses Zentrum
292 König Balam Ajaw ("Verzierter Jaguar") (ältestes belegtes Maya-Datum)
300 König Yax Moch Xoc ("Große Jaguarpranke")
682-734 König Doppelmond oder Ah Cacau ("Fürst Schokolade")
900 Tikal geht unter

Als Ursache des Untergangs werden Überbevölkerung, klimatische Verschlechterung und Kriege vermutet.

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Quetzaltenango, auch unter dem Namen Xela bekannt, ist die zweitgrößte Stadt Guatemalas und die Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos. Die im Südwesten Guatemalas auf 2234 m Höhe nahe der Panamericana gelegene Stadt hat ungefähr 130.000 Einwohner.

Die ursprünglich auf dem Gebiet lebenden Man-Maya gerieten im 14. Jahrhundert unter den Einfluss der expandierten Quiché. 1542 gelang es den spanischen Konquistadoren und ihren Verbündeten, in der Nähe der Stadt die Quiché entscheidend zu schlagen.

Von 1838 bis 1840 war Quetzaltenango Hauptstadt von Los Altos, einem der Staaten der United States of Central America. Als die Union zerbrach, wurde die Stadt von Rafael Carrera erobert und wieder ein Teil Guatemalas.

1902 zerstörte der jetzt ruhende Vulkan Santa María die Stadt fast vollständig. Heute ist Quetzaltenango dank seiner Lage zwischen Guatemala-Stadt, Mexiko und dem Pazifik ein relativ wohlhabendes Handelszentrum mit mehreren Universitäten. Zu den Produkten der Fertigungsindustrie gehören Wolle, Baumwolle, Textilien, Schuhe, Lebensmittelkonserven und Bier. Die Stadt ist außerdem in den letzten Jahren neben Antigua zu einem der touristischen Zentren Guatemalas geworden.


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Guatemala-Stadt
(spanisch Ciudad de Guatemala, offiziell La Nueva Guatemala de la Asunción) ist die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates Guatemala.

Geschichte
Die früheste Besiedlung durch die Maya erfolgte vor mehr als 2000 Jahren. Die Ruinen dieser Siedlung (Kaminal Juyú) können heute in einer Parkanlage im Stadtzentrum besichtigt werden. Während der spanischen Kolonialzeit entstand hier ab 1620 um ein Kloster (El Carmen) eine kleine Stadt. Nachdem die alte Hauptstadt Antigua Guatemala am 26. Juli 1773 einem Erdbeben zum Opfer fiel, wurde am 27. September 1775 Guatemala-Stadt als neue Hauptstadt des spanischen Kolonialgebietes in Mittelamerika gegründet.

Heute ist Guatemala-Stadt mit ca. 2,5 Millionen Einwohnern sowohl die größte Stadt Guatemalas als auch ganz Mittelamerikas.

Sehenswürdigkeiten

  • Museo Ixchell (indianische Textilien)
  • Museo Popol Vuh (prä-kolumbianische Kunst)
  • Kaminal Juyú (Ruinen einer prä-kolumbianischen Siedlung)
  • Torre del Reformador

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El Petén ist das nördlichste Departmento von Guatemala und auch das größte, mit 33,566 km² fast ein Drittel der Fläche Guatemalas. In Petén liegt auch eine der bekanntesten guatemaltekischen Sehenswürdigkeiten: die Ruinen von Tikal in der Nähe der Hauptstadt Peténs Flores. Petén grenzt an die guatemaltekischen Provinzen Izabal und Alta Verapaz, sowie an die Länder Mexiko im Norden und Westen und Belize im Osten.

El Petén ist eine Mischung von neu-arm und alt-reich. Das Land um den Petén-See wird vorwiegend von Abkömmlingen der Mayas bewohnt und landwirtschaftlich genutzt. Der See bietet der einheimischen Fischerei reiche Fanggründe; gleichzeitig ist er einer der wichtigsten Transportwege für die Ortschaften ringsum. Die weitere Umgebung besticht durch weite, unbewohnte Gebiete, teils versumpftes, teils hügeliges, mehr oder weniger bewaldetes Gebiet. Hier findet man viel Ruhe, unerhörte Schätze der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch geschichtliche Zeugen der Größe der Maya-Völker.

Das Zentrum des Petén ist Flores, eine kleine, malerische Stadt am Ufer des Sees mit ca. 16.000 Einwohnern (2002). Hier und im benachbarten San Benito sind die wirtschaftlichen Betriebe angesiedelt, Polizei, "Bürgermeisteramt", Arbeitsamt und Banken; aber auch der Markt ist hier zu finden. Auch Reisebüro (Mayamundo) und Internet-Cafés gibt es hier.

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