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Honduras
- Geschichte
Honduras war in der so genannten neuen Welt ein Teil von Spaniens
kolonialen Gebieten. Am 15. September 1821 wurde die Unabhängigkeit
erreicht. 1838 wurde die Republica de Honduras gegründet, nachdem
Honduras aus der Zentralamerikanischen Konföderation ausgeschieden
war.
Die von
den USA beanspruchten Swan Islands wurden 1972 an Honduras zurückgegeben.
Die
Bürger des Staates lebten zwei Jahrzehnte lang weitgehend unter
einer Militärdiktatur, bis 1982 eine frei gewählte Regierung
an die Macht kam. Während den 1980er Jahren war Honduras eine
wesentliche Anlaufstelle für die Contra-Rebellen, die in Nicaragua
die marxistische Regierung der Sandinistas bekämpften. Die
Regierung von El Salvador war im Kampf gegen linke Guerillas weiterhin
ein enger Verbündeter.
1969
kam es zu einer militärischen Auseinandersetzung mit El Salvador,
die als "Fußballkrieg" in die Geschichte einging.
Der Grund waren Spannungen um Wirtschaftsflüchtlinge aus El
Salvador, die seit längerem von der Bevölkerung Honduras'
für die wirtschaftlichen Probleme verantwortlich gemacht und
angefeindet wurden. Der Krieg kostete 3.000 Menschen das Leben,
6.000 wurden verletzt. Der Konflikt selbst dauerte jedoch bis 1980
an und wurde unter Vermittlung der Organisation Amerikanischer Staaten
durch ein Friedensabkommen beigelegt.
1998
wurden große Teile Honduras durch den Hurrikan Mitch, der
gleich mehrere Male über das Land hinweg zog, zerstört.
Selbst das von der Karibikküste beinahe 300 km entfernte Tegucigalpa
blieb nicht verschont und noch heute sind die Folgen der Naturkatastrophe
sichtbar. "Mitch" warf die honduranische Wirtschaft um
Jahre zurück, da insbesondere die Bananenplantagen unter der
Katastrophe gelitten haben.
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