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Honduras
- Wirtschaft
Honduras gehört zu den ärmsten Ländern Mittelamerikas;
der größte Teil der Bevölkerung (80 Prozent) lebt
an oder unter der absoluten Armutsgrenze. Ausgerichtet ist die Volkswirtschaft
auf den Agrarsektor, in dem 15 Prozent des BIP erzeugt werden. Dabei
sind jedoch nicht mehr Bananen die Hauptanbauprodukte, sondern Kaffee
und Krustentiere. Weitere 50 Prozent des BIP entfallen auf den Handel
und andere Dienstleistungen. In den letzten Jahren gab es ein leichtes
Realwachstum, doch der mittelständischen Wirtschaft geht es
weiter schlecht. Einen Gewinn können fast ausschließlich
ausländische Unternehmen verbuchen, die aufgrund der geringen
Mindestlöhne und vielen Arbeitslosen Fabriken in Honduras bauen.
Die reelle Arbeitslosigkeit liegt bei 40 Prozent und der gesetzliche
Mindestlohn beträgt je nach Beschäftigung 35 L bis 63
L. Damit liegt der Monatsmindestlohn bei ungefähr 45 bis 82
Euro.
Aufgrund
der fehlenden binnenwirtschaftlichen Impulse ist keine Besserung
der Wirtschaft oder Verminderung der Armut in Sicht.
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