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Die
peruanische Küche
Essen
wird in Peru, wie in fast allen lateinamerikanischen Ländern
an jeder Straßenecken angeboten. Oft stehen hier Hausfrauen,
die ihr selbstgemachten Spezialitäten verkaufen. In aller Regel
sind diese schmackhaft und günstig, jedoch nur für Reisende
mit unempfindlicheren Mägen geeignet. Das Essen in Restaurants
ist dagegen für alle Reisenden empfehlenswert. Es ist preiswert,
reichhaltig und gutschmeckend.
Folgende
Spezilitäten empfehlen wir Ihnen zu probieren:
- lomo
saltado: Geschnetzeltes mit Zwiebeln, Tomaten und Kartoffeln,
mit Reis als Beilage
- palta
a la jardinera: eine kalte Gemüseplatte mit Avocado mit Mayonese.
Wenn es als palta a la reina angeboten wird, hat es einen Hühnchensalat
als Beilage
- sopa
a la criolla - Nudelsuppe mit Rindfleisch, Eier, Milch und Gemüse

In vielen
Restaurants findet man hervorragendes Essen wie hier in Cuzco.
Foto: C.+M. Kühner
In
gehobenen Restaurants können Sie auch ceviche de corvina (eine
rohe Seebrasse in einer Marinade aus Zitrone, Chili und Zwiebeln)
probieren. Es muss allerdings gesagt sein, dass ungekochter Fisch
bei falscher Lagerung bedenkliche Magen- und Darmkrankheiten hervorrufen
kann.

Am
Titikaka-See werden gerne Fische gegessen. Foto:
C.+ M. Kühner
Das
gleich gilt auch für Eiswürfel. Nehmen Sie nur Eiswürfel,
wenn Sie der Wasserqualität vertrauen.
Beliebt
sind in Peru auch Softdrinks, allen voran das goldfarbene Inca Kola.
Unter
den peruanischen Bieren sind wohl Cuzqueña und Arequipeña
die besten. Im Hochland trinkt man traditionell das selbstgebraute
Maisbier chicha, welches geschmacklich wirklich interessant ist.
Peruanische Weine schmecken annehmbar, jedoch weniger gut als in
Chile, Argentinien und Uruguay.
Das
Nationalgetränk ist ein Brandy, der pisco heißt und in
der Regel als pisco sour (pisco, mit gecrushtem Eis, Eiweiss, Zitronensaft,
Sirup und Angostura Bitter) serviert wird. Wohl bekomm´s.
Salud!
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