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Peru
- Geschichte
Peru ist ein Land mit Jahrtausende alten prä-inkaischen Kulturen.
Die ersten Einwanderer kamen etwa 20.000 bis 10.000 v. Chr in das
heutige Peru. Etwa 4.000 v. Chr. begannen Ackerbau und Viehzucht.
Die früheste heute noch erkennbare Hochkultur war die der Chavin,
die etwa 800 v. Chr. bis 300 v. Chr. existierte. Um den Titicacasee
entwickelte sich ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. bis etwa 1000 n.
Chr. die Tiahuanaco-Kultur.
Das
Reich der Inka entstand um 1200 und umspannte bis 1532 große
Teile der heutigen Staaten Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien
und Chile. Die auf den Hochebenen Perus gelegene Stadt Cuzco war
die Hauptstadt des Inka-Reiches.

Überreste
aus der Inka-Zeit, Sillustani. Foto: C.+ M. Kühner
Die
Spanier eroberten ab 1532 dieses Land und gründeten für
die spanische Krone das Vizekönigreich Peru, das auf seinem
Höhepunkt vom heutigen Panama bis zum äußersten
Süden des Kontinents reichte.
1821
wurde das Land durch José de San Martín und Simón
Bolívar befreit und erhielt seine Unabhängigkeit. Rebellionen
und Bürgerkriege verhinderten jedoch die Entwicklung eines
modernen Staates.
Zwischen
1968 und 1980 regierte eine Militärjunta das Land und versuchte,
durch Boden- und Wirtschaftreformen ein sozialistisches System zu
etablieren. 1980 übernahm der 1968 gestürzte Belaúnde
Terry als gewählter Präsident erneut die Macht und übergab
die verstaatlichten Unternehmen wieder in Privatbesitz.
In
den 80er Jahren begann die linksgerichtete Guerrillaorganisation
Sendero Luminoso(Leuchtender Pfad) einen bewaffneten Kampf gegen
die Regierung. Beide Seiten verübten graumsame Massaker an
der Zivilbevölkerung, um diese zu disziplinieren. Die Aktivität
des Sendero Luminoso dauerte bis in die 90er Jahre. Die andere linke
Guerilla des Landes, Tupac Amaru, lehnte immer Gewalt gegen die
Zivilbevölkerung ab.
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