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Peru
- Wirtschaft
Peru hat eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren
zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Dies hat dazu geführt,
dass vor allem nordamerikanische Konzerne, aber auch europäische
Firmen, den Markt beherrschen. Teilweise ist der Zustand monopolartig,
wie z. B. die beherrschende Stellung der spanischen Telefónica
im Telekommunikationsbereich.
Das
Land ist reich an Bodenschätzen, vor allem Gold und Kupfer,
die durch internationale Konsortien ausgebeutet und exportiert werden.
Zusätzlich spielen die Fischerei und Landwirtschaft eine wichtige
Rolle, neben Zuckerrohr wird viel Kaffee ausgeführt. Diese
Produkte werden vor allem in den bewohnten Gebieten im Westen angebaut,
in denen nur durch künstliche Bewässerung Landwirtschaft
betrieben werden kann. Die großen Gebiete der Selva werden
hingegen kaum landwirtschaftlich genutzt, wo größtenteils
Subsistenzwirtschaft betrieben wird. Angebaut wird aber auch der
Kokastrauch, dessen Blätter von den Eingeborenen gewohnheitsmäßig
gekaut werden. Die Anbaufläche dieser Pflanze beträgt
ca. 121.000 ha, damit ist Peru der weltweit größte Kokaproduzent.
Ungefähr 85% des Kokaanbaus sind für die illegale Produktion
bestimmt. Die Erlöse aus dem illegalen Export übertreffen
die des legalen bei weitem.

In
den Anden läuft die Wirtschaft weniger geordnet als in Lima
Industrie
konzentriert sich auf die Küste und dort vor allem auf Lima,
die restlichen Gebiete sind, außer bei Bodenschätzen,
untergeordnet.
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