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Uruguay
- Bevölkerung
Der größte Teil der Bevölkerung lebt in Städten,
davon über 40 % in der Hauptstadt Montevideo (fast 1,5 Millionen).
In Montevideo und der Südhälfte des Landes leben sogar
rund 75% der Gesamtbevölkerung.
Ethnisch
setzt sich die Bevölkerung aus Nachkommen europäischer
Einwanderer (88 %), Mestizen (8 %) und Nachkommen afrikanischer
Sklaven (4 %) zusammen. Die europäischen Einwanderer kamen
aus Spanien und zu einem großen Teil auch aus Italien. Die
indianischen Ureinwohner (Charrúas, Guanaes, Yaros, Chanaes)
sind im 19. Jahrhundert vollständig ausgerottet worden. Sie
waren Jäger und Sammler.
Sozio-ökonomisch
ist Uruguay eines der lateinamerikanischen Länder mit dem größten
Anteil der Mittelklasse an der Bevölkerung. Ein weitgehend
europäisch beeinflusster Wohlfahrtsstaat sorgte bis Anfang
der 1980er Jahren für einen relativ ausgeglichenen Lebensstandard,
danach begann die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderzuklaffen.
In
der Nordhälfte des Landes bzw. im Grenzgebiet zu Brasilien
ist der Einfluss des Nachbarlandes deutlich spürbar. Hier ist
die Mischsprache Portunol entstanden und verbreitet.
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