Zur Argentinien - Andentour

Inhaltsverzeichnis:
Abreise
Chile, Teil 1
Argentinien, Teil 1
Uruguay
Argentinien, Teil 2
Paraguay
Brasilien, Teil1
Brasilien, Teil 2
Bolivien, Teil 1
Chile, Teil 2
Bolivien, Teil 2
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Reisebericht: Ein Jahr durch Südamerika

 

Andentour: Zum Dach Südamerikas
Ort: Mendoza, Aconcagua
Land: Argentinien
Datum: Mittwoch, 02.10.02
Reisetag: 9

Um 7 Uhr ist die offizielle Abfahrtszeit der Tour durch die argentinischen Anden. Warte verzweifelt im Eingangsbereich des Hostels auf meinen Reiseleiter, der mich zur Bustour abholen soll. Als die Rezeptionistin beim Reiseveranstalter anruft und mir danach berichtet, dass der Reiseleiter schon lange zum Leute einsammeln losgefahren ist, denke ich, dass sie mich, da ich mich ja erst nachts zur Tour angemeldet hatte, wohl vergessen haben. Um 7.40 Uhr steht ein grinsender Typ vor der Türe. Er stellt sich vor als Fernando und meint, dass er mein Reiseleiter wäre. Begleitet wird er von Omar dem Busfahrer, Alfredo dem quietschenden Plastik-Kondor, einer muhenden Plastik-Kuh und noch mal so einem Vieh. Mit diesen Gefährten macht er immer Geräusche und unterhält uns in Komiker-Manier. Alles ist „muy impresionante y espectacular!,“ sogar der ausgetrocknete Rio Mendoza. Das wichtigste ist, dass alle Reisenden jubeln so bald wir durch einen Tunnel fahren. Er verschweigt uns, dass es ca. 30 Tunnel gibt. Außerdem müssen wir alle Fans von Boca Juniors sein und um Gotteswillen nicht von River Plate oder Bayern München (Boca Juniors hatte ein paar Jahre zuvor das Weltpokal-Finale gegen Bayern verloren). Da ich der einzige Gast bin, der nicht fließend spanisch spricht, erklärt er mir immer alles extra in seinem „Mendozian English“ und macht jedes mal einen Gag über seine schlechten Sprachkenntnisse.Die Tour geht durch die Anden – Kordillere, die hier in allen Farben leuchtet, zu einer kleinen Brücke, über die San Martin damals von Argentinien nach Chile geritten ist, bevor er dann auch noch Peru befreite. Nach besuchen wir ein interaktives Museum, dass sehr toll gemacht ist. Leider verstehe ich aufgrund meiner mangelnden Spanischkenntnisse fast gar nichts. Wir machen Mittag in einem der größten Skigebiete Argentiniens. Statt etwas zu essen klettere ich den Hang hoch, um das Anden – Panorama zu genießen und mache danach einen superschnellen Abstieg. Bekomme Beifall und Fernando meint es wäre „espectacular.“ Mit Fernando freunde ich mich immer mehr an. Nächste Station der Tour ist die „Puente del Inka,“ eine schöne Naturbrücke über die die Inkas von Bolivien und Peru kommend nach Argentinien und Chile einmarschiert sind und damit ihr Imperium auf quasi ganz Südamerika ausgedehnt hatten. Unter der Brücke sind Tropfsteine und ein ehemaliges Heilbad. Danach fahren wir zu einem Aussichtspunkt, von dem man den Aconcagua sieht, den höchsten Berg Amerikas. Geht´s weiter zur chilenischen Grenze, wo wir noch einmal nach Chile rüberschauen können. Anschließend fahren wir wieder zurück (zurückgelegte Distanz: 400 km). An der Jugendherberge verabschiede ich mich herzlich von Fernando. Abends mache ich noch eine kurze Stadtbesichtigung. Als ich einen Mann nach dem Weg zum Busterminal frage, meint er, dass er mir ihn besser zeigen würde und begleitet mich das ganze Stück dorthin. Sehr freundlich.

 

 

Stationen des Urlaubs: 24.09.02 Abflug, 25.09.02-29.09.02 Chile, 29.09.02-11.10.02 Argentinien 11.10.02-15.10.02 Uruguay, 15.10.02-10.11.02 Argentinien, 10.11.02-21.11.02 Paraguay, 21.11.02-24.04.03 Brasilien, 24.03.03-18.04.03 Bolivien, 18.04.03-20.04.03 Chile, 20.04.03-28.04.03 Bolivien, 28.04.03-14.05.03 Peru, 14.05.04-21.05.03 Ecuador, 21.05.03-04.06.03 Kolumbien, 04.06.03-11.06.03 Venezuela, 11.06.03-24.06.03 Kolumbien, 24.06.03-02.07.03 Panama, 02.07.03-05.07.03 Costa Rica, 05.07.03-11.07.03 Nicaragua, 11.07.03-19.07.03 Honduras, 19.07.03-22.07.03 El Salvador, 22.07.03-07.08.03 Guatemala, 07.08.03-09.08.03 Belize, 09.08.03-17.09.03 Mexiko, 18.09.03 Ankunft