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Rundreisen
nach Manaus
Mit
ca. 1,4 Mio. Einwohnern wohnen in der Metropole die Hälfte
aller Einwohner des Bundesstaats Amazonas. Die Stadt boomte im 19.
Jahrhundert durch die Kautschuk-Industrie. Die Bevölkerung
vermehrte sich rasch und aufgrund des neuen Reichtums wurde sich
damals sogar ein eigenes Opernhaus geleistet, das Teatro Amazonas.
Seitdem man Kautschuk synthetisch herstellt, gingen aber in der
Stadt viele Arbeitsplätze verloren. Nichts desto trotz hörte
die nun in weiten Teilen verarmte Bevölkerung nicht auf sich
weiter zu vermehren.
Haupteinkommen der Stadt sind nun Tourismus, Handel (Manaus hat
einen internationalen Hafen) und Erdöl. Die Stadt ist sicher
nicht mehr so sauber wie sie einmal war, aber immer noch sehr interessant.
Neben dem Opernhaus lohnt sich insbesondere die Markthalle am Amazonas
zu besichtigen. Hier findet man Riesenfische und mehr exotische
Früchte als man sich vorstellen kann. Diese werde in Manaus
auch oft in Form von Fruchtsäften angeboten.
Vor
der Stadt befindet sich das Encontro das Aguas, als der Punkt an
dem sich der Schwarzwasserfluss Rio Negro mit dem Weißwasserfluss
Rio Solimoes trifft und dadurch den Amazonas hervorbringt (zumindest
nach brasilianischer Definition, eigentlich entstehgt der Amazonas
in Peru).
Man
besten eignet sich Manaus aber als Startpunkt für Dschungeltouren.
Hier in Mitten des Amazonasgebietes kann man den reinen, den primären
Regenwald erleben. Man findet Urwaldriesen, Alligatoren, Affen und
Papageien. Mit etwas Glück kann man sogar Süßwasserdelfine
sehen.
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