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Peru
Reiseveranstalter

Das alte Reich der Inkas ist reich an Extremen. Im Westen begrenzt
von einer 2500 km langen Küstenwüste, im Osten bedeckt
von Bergurwäldern und der grenzenlosen Vielfalt der tropischen
Regenwälder des Amazonas. Dazwischen die Anden und die eisbedeckten
Gipfel der "Kordillera Blanca". In der Heimat von Condor
und Puma spielen Vergangenheit und Gegenwart vor einer der faszinierendsten
Kulissen, die Menschen und Götter sich vorstellen können.
Die Spur führt von den Scharrbildern im Wüstenboden von
Nazca hinauf in die Anden nach Cuzco, zu den Palästen und Festungen
im "Nabel der Welt". Steigt man dann hinab in die Täler
und Bergurwälder erreicht man schließlich Machu Picchu,
die geheimnisvolle Inkastadt. Die Spuren, die die Inkas und goldsüchtige
Eroberer hinterlassen haben, führen vom Titicacasee im südlichen
Hochland vorbei an "Chavin de Huantar" in der weißen
Kordillere bis hinauf in den Norden nach Trujillo, Cajamarca und
Sipán. Tempelanlagen, in Stein gemeißelte Zeugnisse,
Goldschätze und wunderschöne Häuser im Kolonialstil
entführen viele Jahrhunderte zurück nach Tahuantinsuyu
dem Reich der vier Windrichtungen.
Zeitunterschied
Die Zeitverschiebung zwischen Mitteleuropa und Peru beträgt
minus 6 Stunden, während der Mitteleuropäischen Sommerzeit
minus 7 Stunden.
Klima und beste Reisezeit
Allgemein ist die Trockenzeit von April bis September ist die beste
Reisezeit.
Im Andenhochland erwartet den Besucher dann ein klarer Himmel und
viel Sonne. Es ist kaum mit Niederschlägen zu rechnen, jedoch
mit starken Temperaturschwankungen. Tagsüber werden bis 25
°C erreicht, während die Temperatur nachts bis auf den
Gefrierpunkt absinken kann. Das Klima an der Küste wird vom
kalten Humboldtstrom beeinflusst. Von Mai bis November ist es oft
diesig und nebelig, es gibt aber auch viele Sonnentage. Die Temperaturen
liegen zwischen 12 und 23 °C. Ganzjährig trocken und heiß
bei 30 °C ist die Küstenwüste Ica / Nazca, während
Amazonien meist warm ist mit hoher Luftfeuchtigkeit, sonnig und
wenig Niederschläge aufweist. Es kann hin und wieder kühlere
Tage geben. Wegen der niedrigen Wasserstände ist die Trockenzeit
ideal für Tierbeobachtungen.
Die Kleidung richtet sich nach der zu bereisenden Region. Allgemein
ist es immer ratsam, bequeme und leichte Kleidung mitzuführen.
Auf den örtlichen Märkten lassen sich Pullover, Mützen,
Schals, Handschuhe usw. aus Alpaca - oder Lamawolle zu günstigen
Preisen erstehen.
Einreise,
Gesundheit und Impfungen
Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen
kein Visum, lediglich ein Reisepass mit noch mindestens halbjähriger
Gültigkeit wird gefordert. Impfungen bei Einreise direkt aus
Europa sind nicht vorgeschrieben, eine Geldfieberimpfung wird von
Reisenden verlangt, die aus Infektionsgebieten kommen. Zu empfehlen
sind Impfungen gegen Hepatitis A und eventuell gegen Gelbfieber und
Typhus. Ein Malariarisiko besteht nur regional.
Detaillierte
Informationen zur Gesundheitsvorsorge erhalten Sie beim Zentrum
für Reisemedizin.......
Im Hochland ist wegen der starken Sonneneinstrahlung ein Sonnenschutz
mit hohem Lichtschutzfaktor erforderlich sowie eine Sonnenbrille.
Währung
Perus Währung ist der Neue Sol (1 Neuer Sol = 100 Céntimos).
Die Mitnahme von US-$ in Noten oder als Reiseschecks ist zu empfehlen,
internationale Kreditkarten werden vielerorts, aber noch nicht überall
akzeptiert.
Allgemeines
Die reine Flugdauer ohne Zwischenaufenthalte beträgt von Frankfurt/M
nach Lima XX Stunden.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Da
in Peru amerikanische Stecker üblich sind, empfiehlt es sich,
einen Adapter mitzunehmen.
Bei der Ausreise erhebt der peruanische Staat eine Gebühr von
ca. US-$ 25,00 pro Person, die von jedem Reisenden persönlich
zu entrichten ist.
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Länderinformationen
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