Impressum
Email:info@esperanza-tours.de
AGB des Veranstalters


IHRE SOZIALPROJEKTE

Home » Sozialprojekte » Dorfentwicklung


Dorfentwicklung in Cruz del Arenal


In der Streusiedlung Cruz del Arenal auf 4250 m Höhe gelegen, leben 28 Familien in bitterster Armut.

Dort wollen wir helfen - helfen Sie mit durch Ihre Spende


Alexander von Humboldt Schule

Im Jahre 1802 war Alexander von Humboldt am Chimborazo und wollte den 6310 m hohen Berg besteigen, was ihm fast gelang. Am 20. Januar 1999 waren die beiden Vorsitzenden von Pro Vita Andina zum ersten Mal in der kleinen Indiogemeinde Cruz del Arenal unterhalb vom Chimborazo und versprachen finanzielle Hilfe für den Bau einer Schule mit Duschen, Toiletten, einer Küche, einem Restaurant und einem Laden. Schulbildung und Einkommensquellen sollen den Bewohnern helfen, die Armut zu überwinden. Mit dem Projekt wurde sofort nach unserem Besuch begonnen.


 

Alle Bauarbeiten wurden von den Männern der Gemeinde selbst durchgeführt. Am 24. Januar 2000 wurden 18 Schulkinder eingeschult und konnten das erste Klassenzimmer beziehen. Über die Schultüten mit Inhalt aus Deutschland haben sie sich ganz besonders gefreut.

 

 

Restaurant und Laden
Restaurant und Schule sind zum Zentrum des Dorfes geworden. Die Küche wird sowohl für die Schülerspeisung als auch für das Restaurant genutzt. Ein Handarbeitsraum für die Frauen ist ebenfalls vorhanden. Die Arbeiten werden in dem kleinen Laden an Touristen verkauft. Große windbruchsichere Scheiben geben den Blick frei vom Restaurant auf Ecuadors höchsten Berg, den Chimborazo. Er ist das Ziel vieler Bergsteiger.

 

Wasserversorgung
Mit hoher Priorität wurde an der Wasserversorgung gearbeitet. Hierzu musste eine Quelle in beträchtlicher Entfernung von der Schule gefasst und in frostsicheren Schläuchen zur Schule geleitet werden. Die Leitungen und ein Tank wurden eingegraben. Durch die Nutzung des natürlichen Gefälles zwischen Quelle und Schule ist keine Pumpe erforderlich. Außerhalb der Schule gibt es einen Brunnen mit reinstem Trinkwasser für die Dorfbewohner und alle, die hier anhalten.

Solarstrom
Ein geplantes Wasserkraftwerk ist zunächst wegen mangelnder Koordination nicht durchgeführt worden. Für die Schule und das Restaurant würden einige Panele ausreichen. Der weitere Ausbau wird an die Entwicklung kleinerer Werkstätten angepasst.

Zu unseren Projekten gehört immer auch der Schutz der Umwelt.

Erosionsbekämpfung im Páramo - Lamas und Alpakas statt Schafe


Die feuchtkalte Graslandzone des Páramo am Fuße des Vulkans Chimborazo ist durch Überweidung und Brennmaterialgewinnung stark erodiert. Die Hirtenfamilien von Cruz del Arenal leben von der Schafzucht, die eine fortschreitende Umweltzerstörung zur Folge hat. Mit ihren Hufen zerstören die Schafe die empfindliche Bodenoberfläche. Durch den starken Wind kommt es zu Erosionsschäden in großem Ausmaß. Die Indios haben die große Gefahr erkannt und sind bereit durch Änderung ihrer Lebensgewohnheiten die Umweltzerstörung aufzuhalten. Die Schafe wollen sie durch Lamas und Alpakas ersetzen, die sie sich jedoch nicht leisten können. Deshalb helfen wir Ihnen, nach und nach Herden mit diesen wertvollen Tieren aufzubauen. Eine kleine Herde konnte bereits angeschafft werden. Die Tiere werden von den Dorfbewohnern abwechselnd gehütet und sind alle registriert. Wir hoffen, dass wir die Herde bald erweitern können.

Wollproduktion
Die viel hochwertigere Wolle von Lamas und besonders Alpakas wirkt sich auf bessere Einkommenschancen der Hirten aus.



>>>Zurück zur Übersicht von Pro Vita Andina

>>>Zurück zu den Sozialprojekten von Esperanza Tours


 

Für Informationen zu unseren Sozialprojekten in Südamerikakönnen Sie uns über das Kontaktformular oder telefonisch unter:
0251/ 28919425 erreichen.