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IHRE SOZIALPROJEKTE

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Amauta
Comunidad Pachamama

  • produziert hochwertige Produkte aus Alpaca-Haar,
  • mit eigenen Händen, aus eigener Kraft, mit eigenen Designs,
  • ohne staatliche Zuschüsse, ohne Spendengelder oder Hilfen von NGOs, der Kirche oder anderen Organisationen.
  • lebt und fördert traditionelle Werte der Andenregion, vor allem das solidarische Zusammenleben im "Ayni", der Gegenseitigkeit.


Wer wir sind

"Amauta" ist ein unabhängiges Privatunternehmen, das mit Eigenkapital von Bolivianern aufgebaut wurde. Wir stellen Alpacahaar-Produkte (Pullover, Jacken, Schals, etc.) her, mit selbstentworfenen Mustern. Wir verfügen über eine eigene Geschäftsführung, Designeratelier, Qualitätskontrolle und eigene Lagerstrukturen, sowie Produktionswerkstätten, die in Familienstrukturen arbeiten. Wir beziehen Einkommen zwischen 250 und 1000 US-Dollar im Monat.

Wir vermarkten unsere Produkte vor allem über internationale Fachmessen, speziell in Deutschland, wo wir mit den autonomen Vertriebsstrukturen, dem "Pachamama-Vertrieb", verbunden sind.

Die Firma "Amauta" gibt die Aufträge an die Strickerfamilien weiter und finanziert den Ankauf von Alpaca-Garn. Den Strickerfamilien wird das Leben in der "Comunidad Pachamama" ermöglicht, die von "Amauta" konzipiert wurde und mit dessen Gewinn weiter ausgebaut wird.


Comunidad Pachamama

Wir Strickerfamilien leben zusammen in der "Comunidad Pachamama" in einer ländlichen Region unweit des Titikaka-Sees. Auf 10 Hektar Land haben wir mittlerweile 7 Wohnhäuser aufgebaut - mit Schlafzimmern, Wohnzimmern, sanitäre Anlagen (Badewanne, Dusche, WCs, Warmwasser etc.) - die ein würdevolles Leben ermöglichen. Wir sind Eigentümer über ein gerechtes Einkommen von mindestens 250 Dollar. Der Gewinn der Firma "Amauta" wird in Gemeinschaftsprojekte investiert: den Bau weiterer Wohnhäuser, ein Gemeinschaftshaus, Bibliothek, Kinderhort, etc.

Wir leben solidarisch zusammen, in Gegenseitigkeit, dem "Ayni."

Wir bauen gemeinsam Kartoffeln und Gerste an, produzieren Käse und Joghurt. Der "Ayni" sorgt für eine gemeinschaftliche Versicherung gegen Krankheit und Unfälle. Diese Gegenseitigkeit ist die Grundlage unseres Zusammenlebens der Gemeinschaft.



Wichtige Schritte auf dem Weg in ein besseres Leben

bis jetzt

1998: Ankauf von 10 Hektar Land, Bohrung des ersten Brunnens, Gründung einer Kinder-Umweltgruppe, Aufforsten der Umgebung

1999: Erste Kartoffelernte, Bau eines Gemeinschaftshauses, Bau von sechs Wohnhäusern

2000: Einzug der ersten Pachamama-Familien, Bau des ersten Treibhauses, Anschaffung von Hunden, Enten, Hühnern, Gänsen und Truthähnen, Einrichtung einer Bibliothek (Kauf von zwei Enzyklopädien)

2001: Kauf von Eseln, Stieren, Kühen (Joghurt- und Käseproduktion) und Alpacas, Aufbau eines eigenen Stromnetzes, Bau einer biologischen Kläranlage, eines Abwasserkanalsystems

2002: Bau von Ställen, erste Gerste-Ernte, Ausbau des Brunnens, Bau eines Trinkwasser-Staubeckens

2003: Anlegen von Gehwegen und Wiese, weitere Aufforstung, Bau des siebten Wihnhauses.

ab jetzt

2003: Ausweitung der Produktion und Vermarktung von Alpaca-Produkten, Bau von zwei weiteren Treibhäusern

2004: drei weitere Wohnhäuser, Einrichtung eines Kinderhorts, Anschaffung von weiteren Milchkühen.
Weiterhin werden wir unser Schicksal selber bestimmen: eigenständig, in Würde und MIT EIGENEN HÄNDEN.


NGOs und andere (karitative) Organisationen

Bolivien hat kaum Industrie. Es sind vielmehr transnationale Unternehmen, die unsere Rohstoffe unverarbeitet aus dem Land schaffen. Daher gibt es kaum geregelte Lohnarbeit. Die meisten Menschen arbeiten im informellen Sektor, im Schmuggel oder Kleinsthandwerk, um ihr Überleben zu sichern. Der offizielle Mindestlohn liegt bei ca. 55 $US, um ein Leben in Würde zu leben braucht man aber etwa 250 $US. Die meisten leben in Armut, ohne Bildung und Gesundheitsfürsorge, unterernährt und in miserablen Behausungen.

NGOs schießen wie Pilze aus dem Boden. Sie bauen ihre Existenz auf unserer Armut. Man sagt, es gäbe in La Paz 3000 NGOs, die sich um 2000 Straßenkinder streiten, ohne deren Lebenssituation in irgendeiner Weise zu verbessern. Das einzige, was die meisten Institutionen hervorrufen, ist: Korruption, kranke Abhängigkeit und den verdummenden und verheerenden Glauben, wir könnten uns nicht selber - MIT EIGENEN HÄNDEN - aus Armut und Abhängigkeit befreien.

 

Amauta
Comunidad Pachamama

Wo wir sind:

Wir befinden uns 75 Kilometer außerhalb der Stadt La PAz, in Richtung Titikaka-See, der etwa in vier Kilometer Entfernung von unserer "Comunidad Pachamama" liegt.


 

Für Informationen zu unseren Sozialprojekten in Südamerikakönnen Sie uns über das Kontaktformular oder telefonisch unter:
0251/ 28919425 erreichen.