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IHRE REISEROUTE
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Reiseroute: Santiago - Talca - Biketour im Weingebiet - Pucon - Huerquehue Nationalpark - Trancura-Fluss - Vulkan Villa Rica- Valdivia - Kajaktour - Caihuin - Reserva Costera - Riverside Lodge - Cochamo Tal - Puerto Varas - Verlängerungsmöglichkeit Torres del Paine
Reisebeschreibung
Tag 1: Ankunft Santiago de Chile Ankunft in Santiago de Chile, wo wir am Flughafen von der deutschsprachigen Reiseleitung empfangen werden. Anschließend erfolgt der Transfer ins Stadthotel. Am Nachmittag Stadtrundgang durch Santiago. Die Andenkette wird in den nächsten Tagen unser steter Begleiter und Tummelplatz für Outdoorabenteuer sein. Zeit für eine erste Inspektion. Vom Hügel San Cristóbal aus gesehen, türmen sie sich als kupferfarbenes Bergmassiv hinter den Hochhäusern von Santiago auf. Beeindruckend! (-/-/-)
Tag 2: Santiago - Talca Wir werden zum Bahnhof begleitet, von wo unser Zug in Richtung Süden abfährt. Eine erlebnisreiche Bahnfahrt bringt uns in die mediterrane Natur des Lircay-Flusses bei Talca. Am Bahnhof werden wir erwartet und zur Casa Chueca gebracht. Das schiefe Haus ist vor allem wegen seiner liebevollen Details eine besondere Unterkunft: Pool, Büchertausch, ein tropischer Garten, Hängematten und ein Teleskop zur Himmelsbeobachtung lassen keine Langeweile aufkommen. (F/-/-)
Tag 3: Biketour durch Weinberge Aufgrund des mediterranen Klimas gedeihen hier exzellente Weine. Heute machen wir die Probe auf`s Exempel. Mit unserem deutschsprachigen Guide starten wir unsere Radtour durch das landschaftlich reizvolle Weinanbaugebiet zu einem Winzergut, wo wir die edlen Tropfen kosten dürfen. In Schlangenlinien geht`s zurück zur Casa Chueca. (F/-/-)
Tag 4: Talca - Pucón Busfahrt nach Pucón und Transfer zur Ruca Kila Leufu. Das Haus zwischen drei Flüssen ist ein Farmhaus der Mapuche. Wir werden mit einem Abendessen willkommen geheißen und übernachten in der nahe gelegenen Ruka Mapuche, einem gemütlichen Farmhaus, das aus Naturmaterialien der Umgebung gebaut wurde und von einer reizvollen Berg- und Vulkanlandschaft umgeben ist. (F/-/A)
Tag 5: Wandern und Thermen Wanderung im Huerquehue Nationalpark. Durch Araukarienwälder wandern wir zu den funkelnden Seen der Region um Pucón. Die Wanderung dauert ca. 6 Stunden und ist einfach bis moderat. Anschließend besuchen wir Freiluftthermen. Das heiße Wasser wirkt wohltuend und regenerierend. Am Abend findet eine typische Mapucheverkostung statt. (F/BL/-)
Tag 6: Biketour und Wildwasserfahrt Am Vormittag brechen wir zu einer Fahrradtour zum Trancura Fluss (ca. 20 km) auf. Hier steigen wir in unsere Raftingboote um und kämpfen uns durch`s Wildwasser (einfach-moderat, ca. 2 Stunden). Übernachtung in Pucón. (F/-/-)
Tag 7: Vulkanbesteigung oder Vulkanische Höhlen Wenn das Wetter es zulässt, unternehmen wir eine Besteigung des Vulkans Villarica. Nach einem frühen gesunden Frühstück nehmen wir die am Vortag zusammengestellte Ausrüstung und fahren mit unserem Bergführer bis zur Basis unseres heutigen Ziels, an den Fuß des Vulkans Villarrica. Nun beginnt der Aufstieg; schnell müssen wir den richtigen Schritt finden, um unser Ziel auf 2.840 m Höhe zu erreichen. Immer wieder informiert uns unser Bergführer über die Landschaft die vor unseren Füßen liegt. Nach einigen Stunden erreichen wir unser Ziel, den Krater des Villarrica. Ein atemraubender Anblick wie er spuckt und raucht! Wir haben es geschafft, wir stehen am Kraterrand und sehen die brodelnde Lava. Nach einem stärkenden Picknick vor unglaublicher Bergkulisse machen wir uns an den Abstieg. Erst am Nachmittag kehren wir zurück. Alternativ besichtigen wir vulkanische Höhlen. Übernachtung in Pucón. (F/-/-)
Tag 8: Pucón - Valdivia (Kajak) Wir werden zum Busbahnhof begleitet und fahren im öffentlichen Bus Richtung Antilhue, ein verschlafenes Örtchen an der ehemaligen Eisenbahnstrecke. Dort erwartet uns unser Kajakguide (englischsprachig). Über eine gemütliche Kajakstrecke durch Felder, Wälder und Kiesstrände erreichen wir Valdivia (ca. 20 km). In Valdivia angekommen werden wir ins Hotel begleitet.(F/LP/-)
Tag 9: Valdivia - Chaihuín (Canopy und Bike) Von Valdivia aus fahren wir in den Oncol Park, einem Naturreservat der Forstunternehmer. Nach einer kurzen Wanderung geht es zum Canopy. Nur an einem Drahtseil hängend überwinden wir eine 90 Meter tiefe Schlucht. - Freiwillige vor! Das Land ist von valdivianischem Regenwald überzogen und es gedeihen hier viele endemische Pflanzen. Anschließend durchqueren wir mit der Fähre die geschichtsträchtige Bucht von Corral. Im ehemaligen Hafen von Corral angekommen steigen wir auf`s Mountainbike und fahren ca. 15 km auf einer unbefestigten Straße entlang der Pazifikküste nach Chaihuín. Hier übernachten wir in Cabañas (Mehrere Personen pro Cabaña) direkt am Meer. Zum Abschluss des Tages gibt es einen Asado mit Sicht auf den kleinen Canyon des Chaihuín Flusses mit seinen Dünen. Wer möchte kann hier auch baden. (F/PL/A)
Tag 10: Reserva Costera (Wandern und Reiten) In aller Frühe schnüren wir die Wanderschuhe für einen ereignisreichen Tag. Wir fahren zur Reserva Costera, einem Naturschutzgebiet der Nature Conservancy und des WWF. Der Naturpark wurde von den beiden Naturschutzorganisationen gekauft, um ihn vor der Abholzung zu bewahren. Nach einer kurzen Einführung zur Geschichte des Naturreservats, unternehmen wir eine Fahrt durch den Park. Im Park leben neben Kleintieren auch Pumas, Pudus (kleinste Rehart), Stinktiere und Schlangen. Wir wandern ca. 2 Stunden durch einen Alercewald (patagonische Zypressen) in dem bis zu 2000 jährige Alerces stehen. Danach geht es zu Fuß durch den feuchten immergrünen Regenwald bis an die Küste. Das Schauspiel ist wirklich beeindruckend. Ein kilometerlanger Strand, 20 Meter hohe Dünen auf der einen Seite, und auf der anderen fruchtbarer Regenwald. Durch die Dünen wandern wir zu den Zwillingsseen. Der Abfluss des einen Sees ist durch die Dünen versperrt. Ein wunderschöner Anblick! Am Strand angekommen, folgt ein unvergesslicher Ritt entlang des von Dünen behüteten Regenwalds der Huilliche-Indianer (ca. 10 km). An einer kleinen Huilliche-Siedlung am Rande des Reservats angekommen, fahren wir zurück nach Corral und Valdivia. Die Aktivitäten des heutigen Tages tragen aktiv zum Erhalt des Küstenwaldes bei. So kommen die Einnahmen direkt den Naturschutzorganisationen zu. Außerdem werden die Pferde von den Huilliches ausgeliehen, die sonst kein Einkommen haben. Huilliches nennen sich die Mapuches, die an der Küste leben. Der lokale Guide, der uns durch den Park führt, ist ebenfalls ein Einheimischer. So entwickelt sich der Tourismus zu einem Wirtschaftszweig für die einheimische Bevölkerung, die ansonsten auf die Abholzung des Waldes angewiesen wäre. (F/BL/-)
Tag 11: Valdivia - Riverside Lodge (Wandern) Von den Wellen des Pazifiks an die Schneegrenze der Anden: Am Morgen erfolgt der Transfer zum Busbahnhof, von wo es im öffentlichen Bus nach Puerto Varas geht. Dort werden wir vom deutschsprachigen Guide erwartet und fahren mit dem Wagen auf den Osorno Vulkan. Eine Wanderung führt uns bis an die Schneegrenze, warm anziehen! Anschließend begeben wir uns auf die Spur des Solitario Trekkingpfades und besuchen die Petrohué Wasserfälle. Die Wildwasser mit dem dahinter aufragenden Vulkankegel gehören zu den schönsten Fotomotiven in Chile. Anschließende Fahrt in das Cochamó Tal. Wir haben noch Zeit, die Ruhe und Weite der Natur zu genießen. Abendessen bei Kerzenschein und Übernachtung in Cabañas der Riverside Lodge. (F/-/A)
Tag 12: Cochamó Tal Nach dem Frühstück haben wir die Wahl zwischen einem aktiven Kajaktrip oder einem relaxten Bootsausflug auf den Reloncavi Fjord. Die Bootsexkursion beinhaltet ein typisch chilenisches Gericht: Curanto. Es handelt sich um eine Art Eintopf mit Fisch oder Fleisch, der im Erdboden gekocht wird. Warme Quellen laden zu einem Bad ein. Am Ende des Tages essen wir wieder bei Kerzenschein im reizvollen Cochamó-Tal. (F/M/A)
Tag 13: Cochamó Tal - Puerto Varas - Santiago Das Cochamó-Tal ist eine der Gegenden mit der größten Biodiversität in Chile. Einige hier beheimatete Farne und Moose wachsen schon seit 400 Millionen Jahren auf der Erde. Der valdivianische Regenwald ist darüber hinaus Lebensraum für viele Arten, die nur hier vorkommen. Wir erfahren den Wert dieser Naturlandschaft auf einem geführten Ritt oder während eines Trekkings auf eigene Faust auf verschiedenen Wegen durch das Naturschutzgebiet. Unterwegs gibt es ein Picknick. Zum Tee sind wir zurück in der Lodge. Am Abend lassen wir uns im komfortablen Schlafsessel nach Santiago de Chile kutschieren. (F/PL/-)
Tag 14: Ankunft in Santiago und Transfer zum Flughafen Nach Ankunft am Busbahnhof in Santiago de Chile werden wir zum Flughafen gefahren. Je nach Ankunftszeit können wir den Tag in Santiago verbringen, bevor wir uns leider vom kontrastreichen Chile verabschieden müssen. (F/-/-)
Verlängerungsprogramm: Trekking Torres del Paine Der Nationalpark Torres del Paine gehört zu den absoluten Trekkingklassikern in Südamerika. In 5 bis 8-stündigen Tagesabschnitten machen wir uns an 4 Trekkingtagen ohne Guide auf den Weg zu den Lagunen und Gletschern am Fuße der Torres Spitzen. Die Übernachtung in Hütten spart Gepäck und wir sind nachts gut vor der häufig wechselnden Witterung geschützt.
Tag 13: Puerto Varas Nach dem regulären Programm erfolgt der Transfer nach Puerto Varas, wo wir übernachten werden. (F/-/-)
Tag 14: Puerto Montt - Puerto Natales Transfer zum Flughafen Puerto Montt. Flug nach Punta Arenas (nicht inkludiert!). Am frühen Nachmittag fahren wir zur Pinguinkolonie, die am Otway-Meeresarm liegt. Am Seno de Otway können von Oktober bis März Pinguine beobachtet werden. Dies ist die Jahreszeit, in der die Tiere an Land kommen, um ihre Eier auszubrüten und die Jungen großzuziehen. Gut gekennzeichnete Wege und unauffällige Beobachtungsplätze geben den Besuchern die Möglichkeit, die putzigen Geschöpfe in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Jedoch sollte man sich strikt an die markierten Wege halten, um nicht versehentlich die Pinguine zu erschrecken oder gar die in flachen Bodenhöhlen angelegten Nester zu zerstören. Die Wanderung zur Mitte der Kolonie und zurück umfasst ca. zwei Kilometer. Dieser Ausflug wird lediglich am Nachmittag durchgeführt, weil dies die Zeit ist, in der die Pinguine vom Fischen aus dem Meer zurückkehren. Weiterfahrt nach Puerto Natales, wo wir übernachten. (F/-/-)
Tag 15: Torres del Paine Nationalpark Heute beginnt unsere Tour im bekanntesten Nationalpark Chiles. Zahlreiche Lagunen, Gletscher und bizarre Felsformationen zeichnen die Landschaft aus. Im Park angekommen wandern wir (in Eigenregie) ca. 2 Stunden bis zur Berghütte Refugio Chileno, wo wir die erste Nacht verbringen. Je nach Ankunftszeit sollten wir noch zum Fuße der Torres Spitzen wandern, deren über 1000m hohe Granitwände steil in den Himmel ragen und die aus der Nähe noch um ein Vielfaches gewaltiger erscheinen. Dies ist eine der schönsten Wanderungen im Torres del Paine Nationalpark. Müde, aber unvergesslich beeindruckt, kehren wir zu unserer Unterkunft zurück. (F/-/-)
Tag 16: Torres del Paine Nationalpark Heute wandern wir entlang des smaragdgrün und türkis schimmernden Sees Nordenskjöld zu unserer nächsten Unterkunft. Es bieten sich immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die einzigartige Landschaft dieses Nationalparks. Unterbringung im Mehrbettzimmer. (F/-/-)
Tag 17: Torres del Paine Nationalpark Die heutige Wanderung führt uns entlang des Französischen Tals vorbei am Campamento Italiano und Campamento Britanico. Dieser Name bezieht sich auf berühmte Bergsteiger-Expeditionen, die die verschiedenen Steilwände des Paine Massivs bezwungen und hier einst ihre Basislager aufgeschlagen haben. Während der Wanderung werden wir großartige Blicke auf den Francés Gletscher haben. Im oberen Teil weitet sich das Tal zu einem Amphitheater, umgeben von der dramatischen Kulisse der Granitfelsen des Paine Massivs, aus. Unterwegs erwarten uns fantastische Ausblicke auf das patagonisches Inlandeis. (F/-/-)
Tag 18: Torres del Paine Nationalpark Die letzte Strecke des W-Circuits führt entlang des Grey Sees bis zum gleichnamigen Gletscher. Bereits aus der Ferne beeindruckt der riesige tiefblaue Eisberg im Grey See. Der Weg führt uns weiter direkt an die Gletscherwand - ein einmaliges Erlebnis hier zu stehen, wenn ganze Eiswände tosend in den Lago Grey stürzen. Wir fahren per Boot nahe an den Gletscher heran und kommen dem weißen Riesen so besonders nah. Danach erfolgt der Rücktransfer nach Puerto Natales. (F/-/-)
Tag 19: Rückflug nach Santiago de Chile Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen Punta Arenas. Flug nach Santiago de Chile (nicht inkludiert). Transfer zum Stadthotel. (F/-/-)
Tag 20: Rückflug Mit dem Transfer zum Flughafen Santiago de Chile endet unsere Chile-Aktivreise, anschließend Rückflug. (F/-/-)
Für Verlängerungsangebote in Chile können Sie über unser Kontaktformular oder telefonisch unter +49 (0) 251/ 28919425 kontaktieren. Als Reisebüro für Chile haben wir die Möglichkeit Ihnen hier fast jeden Wunsch zu erfüllen.
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