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19,
20, 29 oder 36 Tage zu mehreren Terminen 2006 Zu den großen Wassern
Überlandreise durch Chile,
Bolivien und Brasilien
Arica
- Putre - Lauca Nationalpark - Sajama Nationalpark - Palca Schlucht
- Copacabana - Lago Titicaca - Sonneninsel - Tiwanaku - Oruro -
Altiplano - Salar Uyuni - Potosi - Sucre - Samaipata - Amboro Nationalpark
- Santa Cruz - Corumba - Pantanal - Bonito - Jardim - Rio da Prata
- Dourado - Foz do Iguacu - Vilha Velha - Curitiba - Serra do Mar
- Ilha do Mel - Curitiba
"Iguacu"
- dieser so berühmte Name ist ein Wort aus der Guarani-Indianersprache
und bedeutet "Großes Wasser". So wurde auch der
Titel dieser Reise geboren, denn das Element Wasser ist der Leitfaden
während einer sehr außergewöhnlichen, faszinierenden
Streckenführung. Vom Pazifik zum Atlantik - die beiden den
Kontinent begrenzenden Ozeane bilden den Rahmen für etliche
weltbekannte wie für noch zu entdeckende grandiose "Wasserspektakel":
- die tierreichen Gewässer des Pazifiks; - Lagunen und Seen
der Hochanden vor Vulkankegeln und Königskordillere; - höchstgelegender
schiffbarer See der Welt "Lago Titicaca"; - Flüsse
im Bergregenwald der bolivianischen Yungas; - der größte
Salzsee der Erde; - das bezaubernde Pantanal als größtes
Überschwemmungsgebiet der Erde; - glasklare Gewässer um
Bonito; - die schönsten Wasserfälle des Kontinents "Iguacu";
- das größte Wasserkraftwerk der Welt "Itaipu";
- die Küstenregenwälder Brasiliens und die im Atlantik
vorgelagerten üppig grünen Inseln.
Ein
weites Spektrum an Gebieten, die alle vom Wasser geprägt sind
und deren Kombination uns zudem eine gewaltige Vielfalt an Landschaften,
Lebensformen, Flora und Fauna schenkt. Zu den großen Wassern
fällt auf durch seine einmalige Route als West-Ost-Verbindung
quer durch den südamerikanischen Kontinent. Der Reisende erlebt
dabei ein Höchstmaß an Abwechslung, ebenso wie er die
Gegensätze landschaftlicher und kultureller Art kennenlernt.
Die Abenteuerreise ist genau das Richtige für Menschen, die
das Außergewöhnliche und Abwechslung suchen, die offen
sind für den weiten Querschnitt, den der Kontinent zu bieten
hat.
Reiseverlauf
1.
TAG: ABFLUG
von Deutschland mit einer Linienmaschine
2.
TAG: ANKUNFT
in Santiago de Chile mit anschliessendem Inlandflug nach Arica.
Empfang und Transfer in ein Hotel. Hotelübernachtung.
3.
TAG: LLUTA-TAL - PUTRE
Zu Beginn unserer Reise von Ozean zu Ozean erkunden wir in einem
schönen Morgenspaziergang die reiche Küstenfauna an der
Pazifikküste. Nachmittags erklimmen wir in spektakulärer
Fahrt zum erstenmal die Anden und steigen dabei vom grünen
Valle de Lluta über riesige Sandhänge hinauf in die Gebirgswelt
des Kreuzes Südamerikas. Nach der Wüste des Tals
erstaunt die Vielfalt der Hochlandvegetation, und am Abend eröffnet
sich ein wunderbarer Blick auf unser Tagesziel Putre. In 3.500 Meter
Höhe liegt der kleine Ort landschaftlich grossartig unterhalb
des Gipfels des 5.825 Meter hohen Nevados de Putre. Hotelübernachtung.
4.
TAG: PUTRE - LA PAZ
Unsere heutige Fahrt in die bolivianische Metropole La Paz ist bestückt
mit vielen Naturschönheiten der Anden. Zunächst passieren
wir den einzigartigen Lauca-Nationalpark mit den berühmten
Doppelvulkanen Parinacota-Pomerape, wobei der Andensee Lago Chungará
zu einem perfekten Andenpanorama beiträgt. Wir können
Lamas, Alpacas, Vicunas, Vizcachas und jede Menge Wasservögel
beobachten. Nach der Grenze (Grenzformalitäten) setzt sich
die Szenerie mit dem Sajama-Nationalpark fort. Der höchste
Berg Boliviens imponiert mit seinen 6.550 Metern, welche in einem
dicken Eispanzer gipfeln. In seiner Nähe finden sich ursprüngliche
Dörfer mit fotogenen Kirchen sowie alte Begräbnistürme.
Grandiose Urlandschaft begleitet unseren Weg in Richtung La Paz,
wo wir schliesslich am Abend in der Nähe des Mondtales ein
Hotel beziehen. Hotelübernachtung.
5.
TAG: LA PAZ
La Paz ist in vieler Hinsicht eine ungewöhnliche Stadt. Als
höchste Metropole der Welt weist sie mit rund 1.000 Metern
den grössten Höhenunterschied einer Siedlung auf, und
sie besitzt den höchtsgelegenen Zivilflughafen der Erde! Bolivien
ist das Land Südamerikas mit der prozentual höchsten Indiobevölkerung,
La Paz trotz allem Grossstadtcharakter eine Stadt der Indios. Heute
tauchen wir ein in das Getümmel und Gewusel dieser Stadt, die
wohl als einzigartig bezeichnet werden kann, und wir lassen uns
mitreissen vom Leben in den Strassen der ,,Stadt des Friedens".
Dabei besuchen wir den Prado - die Lebensader von La Paz - ,die
Plaza Murillo , die Kirche San Francisco und den sich täglich
in den Gassen ausbreitenden riesengrossen Indiomarkt. Hier wird
alles nur Erdenkliche verkauft: Lebensmittel aller Art, Kokablätter,
Wolle, Farben, Kunsthandwerk, Kräuter und Pülverchen,
Opfergaben für Pachamama u.s.w.!
Zeit zur freien Verfügung. Nochmalige Hotelübernachtung.
6.
TAG: PALCA-SCHLUCHT
Mit örtlichem Transportmittel und Fahrer starten wir zu unserem
heutigen Tagesausflug in die Palca-Schlucht . Die Randgebiete von
La Paz verlassend eröffnen sich alsbald wunderschöne Ausblicke
in liebliche Täler und tiefe Schluchten vor dem Hintergrund
des mächtigen Illimani. In einer eindrucksvollen Wanderung
erkunden wir die Palca-Schlucht mit ihren vielfältigen faszinierenden
Sandsteingebilden und der ihr ganz eigenen Vegetation. Die gesamte
Gegend erinnert an eine Mondlandschaft, und sie spiegelt uns das
ursprüngliche Aussehen der Region der heutigen Metropole La
Paz wieder. Rückfahrt ins Hotel und Zeit zur Erkundung des
hotelnahen Valle de la Luna. Nochmalige Hotelübernachtung.
7.
TAG: LA PAZ COPACABANA
Den Kessel von La Paz hinter uns lassend erreichen wir wieder die
bolivianische Hochebene. Die Fahrt geht entlang der phantastischen
Königskordillere, und schliesslich erblicken wir den legendären
Lago Titicaca den höchsten schiffbaren See der Erde!
Unsere Strecke schenkt uns immer wieder einzigartige Altiplano -Panoramablicke
auf den See und das Indioleben an seinen Ufern sowie auf die eisgepanzerte
Königskordillere der bolivianischen Anden. An der mit 800 Metern
schmalsten Stelle des Sees setzen wir mit örtlichen Holzbooten
zum anderen Ufer über. Am Nachmittag erreichen wir Copacabana,
einen der bedeutendsten Wallfahrtsorte Südamerikas. Nach dem
Beziehen des Hotels bleibt genug Zeit zur Erkundung des Ortes. Interessant
ist dabei die mächtige Wallfahrtskirche, das Erklimmen des
Kalvarienberges oder der Besuch des Markts rund um den Hauptplatz.
Hotelübernachtung.
8.
TAG: LAGO TITICACA - SONNENINSEL
Ganztagesausflug zur bedeutendsten Insel des Lago Titicaca: zur
Sonneninsel! Im Morgenlicht gleiten wir mit einem örtlichen
Holzboot übers blaue Wasser des riesigen Sees, vorbei an der
Isla de la Luna und entlang der Sonneninsel - bis zur Anlegebucht.
Wir unternehmen eine mehrstündige Wanderung auf altem Inkapfad
über den Inselrücken bis zum Südende, wo uns das
Boot wieder aufnehmen wird. Der Legende nach stiegen die ersten
Inkas Mama Occlo und Manco Kapac hier aus dem Wasser und lebten
auf der Insel. Die fantastischen Ausblicke, das einfache abgeschiedene
Leben der Indios mit ihren Schafherden und dem Terrassenanbau sowie
das Geniessen einer unbeschreiblichen Stille geben der Wanderung
ihren besonderen Reiz. Ziel ist das kleine Dorf Yumani bei den alten
Inkaquellen und der Inkatreppe. Rückfahrt im Boot nach Copacabana.
Nochmalige Hotelübernachtung.
9.
TAG: TIWANAKU ORURO
Früh machen wir uns heute auf die Weiterreise, die uns zunächst
auf dem uns schon bekannten Weg zurück Richtung La Paz bringt.
Über einen Abstecher gelangen wir zur wohl berühmtesten
Ausgrabungsstätte Boliviens Tiwanaku. Diese vorinkaische
Hochkultur gilt als erstes Imperium im zentralen Andenraum und wird
als Wiege Boliviens bezeichnet. Vorort besuchen wir ein sehr
interessantes Museum sowie das grosse archäologische Areal
mit Resten einstiger Tempelanlagen, den berühmten Steinstelen
und dem Sonnentor, das zum Symbol der Tiwanaku-Kultur wurde. Die
gesamte Anlage wird uns zeigen, dass die Tiwanaku Meister waren
in der Steinbearbeitung, filigranen Steinmetzkunst, in der Bewässerung
und Organisation.
Ziel für unsere nächste Nacht ist die Bergarbeiterstadt
Oruro, wo wir erst am Abend eintreffen werden. Hotelübernachtung
10.
TAG: ZUM BERÜHMTEN SALZSEE
Um an den grossen Salzsee im Süden des Altiplano zu gelangen,
liegt eine lange, teilweise abenteuerliche Fahrt vor uns. Nach dem
Ende der Asphaltstrasse passieren wir entlegene Gegenden und kommen
auf der Staubpiste nur sehr langsam vorwärts, bis wir schliesslich
am Horizont den Salar de Uyuni auftauchen sehen. Übernachtung
im Salzhotel oder alternativ in Uyuni.
11.
TAG: SALAR DE UYUNI
Der Salar de Uyuni ist mit rund 12.000 Quadratkilometern der grösste
Salzsee der Welt . Diese Unendlichkeit aus Weiss, das Glitzern des
Salzes, die Stille und Einsamkeit lässt sich nicht in Worte
fassen - sie muss erlebt werden. Eine Rundfahrt über den Salzsee
mit viel Zeit zum Verweilen an verschiedenen interessanten Orten,
wie zum Beispiel auf der bekannten Isla de los Pescadores mit ihren
eindrücklichen Kandelaberkakteen füllen den Tag aus. Dieser
unwirkliche Fleck Erde wird uns in seinen Bann ziehen und uns gewiss
unvergesslich bleiben.
Nochmalige
Übernachtung im Salzhotel oder alternativ in Uyuni.
12.
TAG: ALTIPLANO - POTOSI
Weit sind die Wege im bolivianischen Hochland - und schlecht. Und
so schütteln wir durch die wüstenhaften Ebenen, durch
herrliche farbenfrohe Erosions- und Berglandschaften, passieren
kleine Indiodörfer und gelangen am Abend schliesslich nach
Potosí, in die legendäre Silberstadt vor dem Reichen
Berg, dem Cerro Rico. Im Zentrum beziehen wir ein Hotel. Hotelübernachtung.
13.
TAG: POTOSI
Wohl keine Stadt spiegelt noch heute das Drama der südamerikanischen
Geschichte so wieder wie Potosí. Vom legendären Silberrausch
zeugen noch die herrschaftlichen Kolonialhäuser, Kirchen und
nicht zuletzt der Münzprägepalast der Stadt. Die Indios
hingegen als Verlierer der Zeit sieht man noch heute in den Minen
des Reichen Berges unter furchtbaren Bedingungen schuften.
Wir besuchen Minenarbeiter im Cerro Rico als auch das Zentrum von
Potosí. Nochmalige Hotelübernachtung.
14.
TAG: POTOSI - SUCRE
Wir verlassen nun endgültig die anstrengenden Höhenlagen
der Anden und erreichen um die Mittagszeit Boliviens offizielle
Hauptstadt Sucre. Uns bleibt genug Zeit diesen kolonialen Juwel
in seinen Gassen und Strassen sowie am Hauptplatz zu erleben. Hotelübernachtung
im Zentrum von Sucre.
15.
TAG: EINSAMES BOLIVIEN
Sucre hinter uns lassend gelangen wir in Gegenden Boliviens, die
völlig unberührt, ursprünglich, traditionsreich und
von landschaftlicher Schönheit geprägt sind. Farbenreiche
Bergwüsten, Kakteen- und Strauchvegetation, einfache Gehöfte
und Dörfer der Andenbewohner begleiten uns während des
heutigen Tages. An einem wildromantischen Platz inmitten dieser
Gegend bauen wir am Abend in angenehmer Höhenlage zum ersten
Mal die Zelte auf und bereiten unsere erste Campermahlzeit zu. Zeltübernachtung.
16.
TAG: SAMAIPATA
Weiter geht unser Weg einem wilden Flusslauf folgend durch Täler
und Schluchten in diesem reizvollen Teil Boliviens. Wir gelangen
in immer tiefere Höhenlagen, erreichen schliesslich wieder
Asphaltstrasse und sind alsbald von grüner Vegetation umgeben.
In der Nähe des Dorfes Samaipata campieren wir auf einem schönen
Zeltplatz. Zeltübernachtung.
17.
Tag: EL FUERTE DE SAMAIPATA
Gemütlich beginnen wir diesen Tag und geniessen die schöne
Umgebung des Zeltplatzes in angenehmer Höhenlage. Ein Ausflug
mit örtlichem Transportmittel und Fahrer führt uns zum
nahegelegenen Ruinenkomplex El Fuerte de Samaipata, der als bedeutendster
archäologischer Fundort Ostboliviens gilt. Seit Jahrzehnten
interprätieren Forscher verschiedenster Länder und Bereiche
den heiligen Fels mit seinen Rinnen, Nischen und Sitzen, und
so lassen auch wir unseren Phantasien und Vorstellungen freien Lauf.
Nicht zuletzt ist die Naturszenerie um Samaipata sehr reizvoll und
beeindruckend. Im Anschluss besuchen wir einen Platz mit natürlichen
Wasserbecken, die zu einem erfrischenden Bad einladen. Nochmalige
Zeltübernachtung.
18.
Tag: AMBORO-NATIONALPARK SANTA CRUZ
Nach kurzer Fahrtstrecke sind wir am Ausgangspunkt für unsere
heutige Wanderung im Gebiet des Amboro-Nationalparks angelangt.
Die grün überwucherten roten Sandsteinberge geben der
Landschaft ihre atemberaubende eigenwillige Schönheit, die
wir ein einem abwechslungsreichen, abenteuerlichen Fussmarsch erkunden.
Anschliessende Weiterfahrt nach Santa Cruz de la Sierra und Vorbereitung
für die kommenden Tage im Pantanál. Hotelübernachtung.
19.
TAG: SANTA CRUZ - EINREISE NACH BRASILIEN - CORUMBA
Am Vormittag Besuch des Stadtkerns von Santa Cruz. Inlandflug von
Santa Cruz nach Puerto Suarez. Einreise nach Brasilien, Transfer
nach Corumbá (Grenzformalitäten). Hotelübernachtung.
20.
TAG: PANTANAL
Vier Tage nehmen wir uns Zeit fürs Pantanál, ein Tierparadies
einmaliger Art auf unserem Planeten! Mit örtlichen Führern
dringen wir mit deren offenen Jeeps ins Herz des 230.000 Quadratkilometer
grossen Schwemmlandes ein. Auf Komfort wird gerne verzichtet für
das unvergessliche Erleben der sagenhaften Flora und Fauna. Auch
im Pantanál nutzen wir die günstigen Tageszeiten für
Exkursionen und Tierbeobachtungen, geniessen vor allem die Morgen-
und Abendstunden. Durchzogen von Flüssen und Flüsschen,
Teichen, Tümpeln und Seen bietet das Pantanál beste
Lebensbedingungen für eine den Menschen in Bann ziehende Tier-
und Vogelwelt: Ibisse, Bussarde, Reiher, Störche, Papageien,
Tukane, Kolibris, Löffler, Affen, Kaimane, Wasserschweine,
Anakondas, Schildkröten, Eidechsen, Gürteltiere, Ameisenbären,
Jaguare, Faultiere u.s.w. Die Piranhas in den Gewässern laden
zum Angeln ein. Der unbeschreiblich intensive Kontakt zur Natur,
der Wechsel von Stille und Tiergeräuschen wird uns fesseln,
lässt uns das Pantanál als unvergessliche Erinnerung
mit auf den Weg nehmen. Zeltübernachtung.
(Auf Wunsch kann in Hängematten übernachtet werden.)
21.
TAG: PANTANAL
Naturparadies Pantanál.Zeltübernachtung.
(Auf Wunsch kann in Hängematten übernachtet werden.)
22.
TAG: PANTANAL
Naturparadies Pantanál.
Zeltübernachtung.
(Auf Wunsch kann in Hängematten übernachtet werden.)
23.
TAG: PANTANAL
Naturparadies Pantanál. Gegen Abend erreichen wir das kleine
Städtchen Miranda, wo wir ein Hotel beziehen. Hotelübernachtung
24.
TAG: BOOTSFAHRT RIO SALOBRA
Am heutigen Tag möchten wir die einzigartige Flusslandschaft
des südlichen Pantanál-Gebietes per Boot erkunden. Unweit
von Miranda warten typische motorisierte Fischerboote, und Einheimische
werden uns bei dem mehrstündigen Bootsausflug begleiten. Zuerst
bewegen wir uns auf dem Rio Miranda flussaufwärts, um dann
jedoch bei der Mündung in den klaren wildromantischen Flusslauf
des Rio Salobra einzubiegen. Die Vegetation am Uferrand, die Vogelbeobachtungsmöglichkeiten,
die Naturgeräusche sowie die Abgeschiedenheit dieser Wasserlandschaft
werden uns zutiefst beeindrucken und unsere Pantanál-Erlebnisse
um einen weiteren Blickwinkel bereichern. Nach Rückkehr zum
Ausgangspunkt schliesst ein typisches Pantaneiro-Fischgericht unseren
heutigen Bootsausflug ab. Nochmalige Hotelübernachtung in Miranda,
wo wir heute Abend
unseren Reise-Bus wieder treffen! Nochmalige
Hotelübernachtung
25.
TAG: BONITO - JARDIM
Im eigenen Reisefahrzeug setzen wir die Fahrt durch hübsche
hügelige Cerrado-Landschaft fort. Wir erreichen das expandierende
nette brasilianische Urlaubsstädtchen Bonito, wo wir einen
ausgiebigen Erkundungsstopp einlegen. Weiterfahrt Richtung Süden
über Jardím zu unserem ruhig gelegenen Campingplatz,
wo im nahen Flusslauf gebadet werden kann. Zeltübernachtung.
26.
TAG: RIO DA PRATA
Die Städtchen Bonito und Jardím sind berühmt wegen
ihrer schönen Umgebung mit landschaftlichen Leckerbissen und
vielen Möglichkeiten attraktiver Aktivitäten. Als einer
der besten Ausflüge gilt das Schnorcheln am Oberlauf des Rio
da Prata. Unweit unseres Campingplatzes erreichen wir das Fazenda-Gelände,
wo wir mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet werden
(Neoprenanzug und schuhe, Taucherbrille und Schnorchel). Nach
sorgfältiger Einführung geht es per offenem örtlichen
Jeep und zu Fuss durch ursprünglichen Cerrado-Wald zum Ausgangspunkt
der Schnorcheltour. Im basinähnlichen Quellbereich Olho
da Agua gewöhnen wir uns an das Schnorchelequipment,
bevor wir uns anschliessend den Wasserlauf des kristallklaren Rio
Olho da Agua und später Rio da Prata abwärts treiben lassen.
Durch das nunmehr schon etliche Jahre bestehende Angelverbot in
der Region sind die Gewässer reich an verschiedensten Fischarten,
und inmitten der Flora und Fauna fühlt man sich wie in einem
Naturaquarium. Der Wasserausflug ist für Jeden machbar
und gewiss ein aussergewöhnliches Erlebnis! Am Nachmittag besuchen
wir noch einen Platz mit besten Vogelbeobachtungsmöglichkeiten.
Nochmalige Zeltübernachtung.
27.
TAG: JARDIM - DOURADOS
Vorbei an grossen Rinderfazendas führt uns die Route durch
Bestände des Cerrado-Waldes Richtung Süden. Nachmittags
erreichen wir Dourados, wo wir Zwischenstation für die Nacht
machen. Hotelübernachtung.
28.
TAG: DOURADOS - FOZ DO IGUACU
Weiterfahrt durch den Bundesstaat Mato Grosso do Sul und Überquerung
des mächtigen Rio Paraná mittels einer gewaltigen Brücke
in den gleichnamigen Bundesstaat Paraná. Fahrt durch hügeliges
Land vorbei an Rinderweiden, Maniok- und Maisfeldern durch ein Gebiet,
in dem uns überwiegend weisse Gesichter auffallen werden. Südbrasilien
ist vielerorts von deutschen Auswanderern besiedelt. Hotelübernachtung.
29.
TAG: ITAIPU - IGUACU-WASSERFÄLLE
Nicht weit vom Naturwunder der Iguacú-Wasserfälle entfernt
erbauten die beiden Staaten Brasilien und Paraguay das sogenannte
Wunderwerk Itaipú. Itaipú - Singender Stein
in der Guaraní-Sprache - ist eines der grössten Wasserkraftwerke
unserer Tage und wird vom siebtgrössten Fluss der Erde, dem
Paraná, gespeist. In einer sehr interessanten Führung
wird uns der gigantische Bauaufwand sowie die gewaltige Grösse
von Itaipú bewusst.
Nach der Führung besichtigen wir das Dreiländereck auf
brasilianischer Seite und verbringen den restlichen Tag bei den
Wasserfällen im brasilianischen Teil des Nationalparks von
Iguacú. Nochmalige Hotelübernachtung.
30.
TAG: IGUACU-WASSERFÄLLE
Morgens Fahrt über die Grenze in den argentinischen Teil des
Iguacú-Nationalparks. Iguacú ist ein Wort aus der
Guaraní-Sprache und heisst Grosses Wasser - wahrlich
der richtige Name für die wohl schönsten Wasserfälle
der Erde. Diese liegen eingebettet in sagenhafte Dschungellandschaft
und bilden die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Die Natur
legte das Wasserspektakel im Halbkreis mit einer Gesamtbreite von
2.700 Metern an. Es ist ein phantastischer Anblick, wenn die Wassermassen
schäumend und spritzend bis 72 Meter in die Tiefe donnern.
Zusätzlich zaubert das Sonnenlicht herrliche Regenbogen in
die Gischt, und staunend versucht der Betrachter dieses wunderschöne
Panorama aufzunehmen. Doch nicht nur die Wasserfälle - die
ganze Umgebung mit ihrer reichen Flora und Fauna ist faszinierend.
Ausgiebig werden wir das Naturschutzgebiet erforschen. Abends Rückfahrt
nach Foz do Iguacú. Nochmalige Hotelübernachtung.
31.
TAG: FOZ DO IGUACU - VILA VELHA
Frühzeitig brechen wir auf zu einem langen Fahrtag. Brasilien
ist riesengross und hat viele Gesichter, heute erleben wir einen
Teil des fortschrittlichen Handelsdreiecks im Süden des Landes.
Abends Ankunft im Ponta Grossa, wo wir in einem Hotel übernachten.
Hotelübernachtung.
32.
TAG: VILA VELHA - CURITIBA
Den gesamten Vormittag verbringen wir im Naturschutzgebiet Vila
Velha, wo Wind und Regen das uralte Gestein des Brasilianischen
Schildes erodiert und ausgewaschen haben, so dass skurile phantastische
Formationen entstanden sind. Am Nachmittag reisen wir weiter in
Richtung Osten und gelangen in die Hauptstadt des Bundesstaates
Paraná Curitiba, die als Umwelt-Hauptstadt Brasiliens
schon etliche Preise erhalten hat.
Hotelübernachtung.
33.
TAG: ZUGFAHRT ÜBER DIE SERRA DO MAR
Die Stadt Curitiba liegt knapp 100 Kilometer westlich und gut 900
Höhenmeter über der Atlantikküste. Dazwischen liegt
die dicht bewaldete Küstenkordillere der Serra do Mar, die
auch auf der bereits 1885 fertig gestellten brasilianischen Schmalspurbahn
überwunden werden kann. Die Strecke gilt nicht nur bei Eisenbahnfreunden
als spektakulär, denn der gewaltige Höhenunterschied wurde
mit Hilfe von 67 Brücken und 13 Tunnels bewältigt! Das
bauliche Meisterwerk entlang der steilen Abhänge eröffnet
dem Zugreisenden atemberaubende Ausblicke in tief eingeschnittene
Täler, die von üppig wucherndem tropischen Küstennebelwald
der Mata Atlantica überzogen sind. Je nach Fahrplan
endet dieses Zugerlebnis in Morretes oder Paranaguá.
Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zu unserem Campingplatz
an der Atlantikküste, wo wir ein letztes Mal die Zelte aufschlagen.
Zeltübernachtung.
34.
TAG: WANDERUNG ÜBER DIE ILHA DO MEL
Der Küste vorgelagert breiten sich verschiedene grün bewachsene
Inseln im Meer aus. Die Ilha do Mel ist zum Grossteil Naturschutzgebiet,
und wir erreichen sie mit dem regulären örtlichen Bootsservice.
Eine mehrstündige Wanderung lässt uns die verschiedenen
Gesichter der Insel erleben; so zum Beispiel zerklüftete Felsabbrüche,
lange Sandstrände, kleine idyllische Siedlungen, Hügel
und Berge von atlantischem Regenwald bedeckt. Die Ausblicke sind
oft traumhaft schön und erinnern gar an Karibikstimmungen.
Rückfahrt ist am Spätnachmittag, und wir beziehen in der
alten Hafenstadt Paranaguá ein schönes Hotel. Abschlussabend.
Hotelübernachtung.
35.
TAG: SERRA DO MAR CURITIBA - ABFLUG
Wir verlassen Paranaguá und erklimmen alsbald wieder die
Küstenkordillere, die hier wegen ihres riesigen Primärwaldbestandes
als Serra do Mar unter Naturschutz steht. Tatsächlich ist die
Pflanzenpracht überwältigend, und der Blick zurück
über all dies Grün bis zum Meer beeindruckt. Mit diesen
letzten Eindrücken unserer Reise von Ozean zu Ozean erreichen
wir schliesslich den Flughafen von Curitiba. Abflug nach Sao Paulo
und Weiterflug nach Deutschland.
36.
TAG: ANKUNFT
in Deutschland
Zusatzangebote/
Individuell buchbare Kombinationsbausteine - Besuch
der chilenischen Osterinsel vor oder nach der Tour
- Verlängerungstage
in Rio de Janeiro
- Amazonasbaustein
ab/bis Manaus
Wir
unterbreiten Ihnen hierfür gerne ein Angebot. nach
oben Inklusivleistungen
| - |
|
Langstreckenflug
Deutschland - Sao Paulo/Santiago de Chile - Deutschland |
| |
 |
Inlandflug
Santiago - Arica |
| |
 |
Inlandflug
Curitiba - Sao Paulo |
| - |
|
Inlandflug
Santa Cruz - Puerto Suarez |
| - |
|
24
Hotelübernachtungen
|
| - |
|
9
Zeltübernachtungen (spezielle Kuppelzelte / hohe Qualität
- viel Platz) |
| - |
|
Volle,
sehr hochwertige Essensverpflegung (Restaurant und Campingküche) |
| - |
|
Getränke
im Wert von € 85.- pro Person
|
| - |
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Sämtliche
Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm |
| - |
|
Alle
Transfers und Überlandfahrten
|
| - |
|
Bedienungstrinkgelder
in Restaurants |
| - |
|
Reiserücktrittskostenversicherung
|
| - |
|
Sämtliche
Flughafen- und Sicherheitsgebühren |
| |
 |
Reiseliteratur |
| - |
|
Örtliche
Führer |
| - |
|
Komplette,
gepflegte Zeltausrüstung außer Schlafsack |
| - |
|
Jährlich
TÜV-geprüfter Reise-LKW |
| |
 |
Speziell
qualifizierte, erfahrene Reiseleitung (deutsches Reiseleiter-Ehepaar) |
| - |
|
Spende
von 20 Euro an das Straßenkinderprojekt Futuro sí
|
| |
 |
Reisesicherungsschein |
Wir arbeiten mit folgenden Airlines zusammen:
LAN
- IBERIA - TAM - AIR FRANCE/KLM - VARIG
Jede
Fluggesellschaft bietet gesonderte Anreisemöglichkeiten zum
Langstreckenflug an. Dies können kostenlose Zubringerflüge
ab verschiedenen deutschen Flughäfen, kostenlose Rail &
Fly-Zuganreise in der 2. Klasse oder zum Teil auch kostenlose Zubringerflüge
ab der Schweiz oder Österreich sein.
Bitte
informieren Sie sich, welche Möglichkeiten wir Ihnen auf Ihren
speziellen Reisetermin anbieten können.
nach
oben
Nicht
enthaltene Reiseleistungen
Keine! nach
oben Reiseinformation
Teilnehmerzahl: 4 - 12 Personen Reisetage: 19, 20, 29 oder 36 Tage
Reiseart: Überlandreise/ LKW-Reise Veranstalter: Kondor Tours nach
oben Preise
und Termine
Preise
für Teilabschnitte 2007
| Reiseroute | |
Reisedauer | |
Reisepreis | |
EZZ |
Arica
bis Curitiba * Curitiba bis Arica | | 36
Tage | | €
4.850.- | | €
410.- | La
Paz bis Iguazu * Iguazu bis la Paz | | 29
Tage | | €
4.550.- | | €
380.- | Arica
bis Santa Cruz * Santa Cruz bis Arica | | 20
Tage | | €
4.050.- | | €
340.- | Corumba
bis Curitiba * Curitiba bis Corumba | | 19
Tage | | €
4.000.- | | €
260.- |
Preise für Teilabschnitte 2008
| Reiseroute |
|
Reisedauer |
|
Reisepreis |
|
EZZ |
Arica
bis Curitiba
* Curitiba bis Arica |
|
36
Tage |
|
€
4.950.- |
|
€
470.- |
La
Paz bis Iguazu
* Iguazu bis la Paz |
|
29
Tage |
|
€
4.700.- |
|
€
430.- |
Arica
bis Santa Cruz
* Santa Cruz bis Arica |
|
20
Tage |
|
€
4.150.- |
|
€
380.- |
Corumba
bis Curitiba
* Curitiba bis Corumba |
|
19
Tage |
|
€
4.100.- |
|
€
300.- |
EZZ:
Einzelzimmer-/zeltzuschlag
Termine Saison 2006
| Termin | |
Reisenummer |
| 01.04.06
- 06.05.06 | |
AUSVERKAUFT |
| 14.05.06
- 18.06.06 | |
AUSVERKAUFT |
| 01.07.06
- 05.08.06 | |
AUSVERKAUFT
| | 13.08.06
- 17.09.06 | |
AUSVERKAUFT
|
Termine Saison 2007
| Termin | |
Reisenummer |
| 31.03.07
- 05.05.07 | |
AUSVERKAUFT |
| 13.05.07
- 17.06.07 | |
Reise-Nr.
WAS 35 * | | 30.06.07
- 04.08.07 | |
Reise-Nr.
WAS 36 | | 12.08.07
- 16.09.07 | |
Reise-Nr.
WAS 37 * |
Termine
Saison 2008
| Termin |
|
Reisenummer |
| 28.03.08
- 02.05.08 |
|
WAS
38 * |
| 09.05.08
- 13.06.08 |
|
WAS
39 |
| 27.06.08
- 01.08.08 |
|
WAS
40 * |
* umgekehrter Reiseverlauf
nach
oben
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nach oben
Fragen
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über Kataloge im Papierformat.
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oben
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