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Der
Manú-Nationalpark
Der
Nationalpark Manu erstreckt sich über eine Fläche von
1 532 806 Hektar und beherbergt einen großen Teil der biologischen
Vielfalt, die im Amazonasgebiet existiert.
Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlage, von 200m bis 4000m,
besitzt dieses Gebiet fast alle subtropischen ökologischen
Formationen des Ostens Perus. In dieser enorm großen Zone
existieren Spezien und Ökosysteme, die von größtem
wissenschaftlichen Interesse sind. Dieser Park beschützt mehr
als 800 Vogelarten und 200 Säugetierarten. Es gibt auch 120
Fischspezien und zahlreiche unterschiedliche Reptilien. Hier finden
sich Riesenotter, Jaguar, Faultier, Brillenbären, Affen, Anancondas
und viele Tiere mehr. Aber in dieser Zone sind nicht nur die vielfältige
Flora und Fauna oder die wunderschöne Landschaft interessant,
sondern auch die Bevölkerung, die in 30 bäuerlichen Dorfgemeinschaften
leben. Ihre Muttersprache ist immer noch Quechua. Es gibt aber auch
einheimische Bevölkerungsgruppen des Amazonasgebietes, die
verschiedenen linguistischen Gruppierungen angehören und die
diese Zone schon immer bewohnt haben. Zu diesen ethnischen Gruppierungen
gehören: Matsiguenka, Amahuaca, Yine, Amarakaeri, Huachipaire,
Mashco-Piros und Nahua.
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