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Erlebnisreise in Ecuador


Reiseroute: Quito - Vulkan Pichincha - Laguna Cuicocha - Otavalo - Cotopaxi - La Cienega - Papallacta - Amazonas (Rio Napo) - Baños - Riobamba - Teufelsnase - Ingapirca - Cuenca - Guayaquil


Reisebeschreibung

1.Tag: Ankunft in Quito
Individuelle Anreise nach Quito. Beim Anflug auf die Hauptstadt Ecuadors sehen wir bereits die schneebedeckten Vulkane, die die reizvolle Stadt umgeben. Am Flughafen werden wir von unserer lokalen, deutsch sprechenden Reiseleitung empfangen und zu unserem Hotel gefahren. Übernachtung in Quito. (-/-/-)

2.Tag: Quito, 2.800 m über dem Meer und von bestrickender Schönheit
Während eines Stadtrundgangs durch Quito gewinnen wir einen ersten Eindruck von dieser 2.800 m über dem Meeresspiegel gelegenen und kulturhistorisch einmaligen Stadt. Wir besuchen die historische Altstadt, die aufgrund ihres Reichtums an spanischer, flämischer, maurischer, und präkolombischer Architektur von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde. Besichtigen Sie die mit Steinmetzarbeiten verzierte Fassade des Kongressgebäudes, die Kirche La Compañia, die Kirche San Francisco sowie den Platz der Unabhängigkeit mit Regierungspalast und Kathedrale. Unser deutschsprachiger Reiseleiter wird mit uns während eines etwa einstündigen Spaziergangs in die Geschichte Quitos eintauchen. Im Anschluss daran unternehmen wir eine Fahrt mit Südamerikas höchster Seilbahn, die direkt am Rande des Vulkans Pichincha gebaut wurde und von 2.950 bis auf 4.050 m führt. Hier lernen wir die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Einmal oben angekommen, haben wir die Möglichkeit, ein wenig zu wandern oder bei einem ecuadorianischen Café die Aussicht zu genießen (wir empfehlen unbedingt warme Kleidung mitzunehmen!). Übernachtung in Quito. (F/-/-)

3.Tag: Ein Tal wie eine Oase, schneebedeckte Vulkane, der meerschweinchen-See und zu Gast bei Indianern
Heute verlassen wir Quito und fahren zunächst über eine kurvenreiche Straße durch regenarme Busch- und Kakteenlandschaft bis ins breite, oasenhafte Tal von Guayallabamba. Mit etwas Glück können wir auf der Weiterfahrt einen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Vulkans Cayambe werfen. Der Äquator führt direkt durch den Gletscher des gewaltigen Berges, der somit weltweit den höchsten Punkt auf der äquatorialen Linie darstellt. Auf dem Weg durch diese wunderschöne Landschaft können wir den Lago San Pablo, mit dem kolossalen Felsmassiv des Taita Imbabura (Vater Imbabura) im Hintergrund, bestaunen. Ein traumhaftes Fotomotiv! Weiter geht es Richtung Norden nach San Antonio de Ibarra. Das kleine Örtchen ist bekannt für seine Holzschnitzarbeiten, die vorwiegend religiösen Ursprungs sind. Auf Ihrer Weiterfahrt besichtigen wir den Kratersee Laguna Cuicocha, Meerschweinchen-See. Aus der Mitte des ca. 3000 m hoch gelegenen und über 200 m tiefen Sees erheben sich zwei kleine Inseln vulkanischen Ursprungs, die mit einer Art Schilf bewachsen sind. Ein wunderschöner Anblick! Zum Abschluss dieses Tages können wir in den kleinen Straßen des für seine hochwertigen Lederwaren bekannten Ortes Cotacachi bummeln. Die Nacht verbringen wir im Runa Tupari Projekt (übersetzt: Treffen mit der indigenen Bevölkerung), das 2001 von der indigenen Bevölkerung gegründet wurde. Ziel dieses Projektes ist es, einen sanften und nachhaltigen Tourismus zu entwickeln, in dem die lokale Bevölkerung direkt profitiert. Die Reisenden sollen hier einen tiefen Einblick in das Leben der Bewohner bekommen, und der interkulturelle Austausch wird gefördert. Dieser Aufenthalt wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben! (F/-/-)

4. Tag: Die bunten Farben auf dem Markt von Otavalo
Nach dem Frühstück besuchen wir den weltberühmten Kunsthandwerksmarkt in Otavalo. Zunächst erkunden wir die Plaza de los Ponchos, die den zentralen Punkt des farbenprächtigen Marktes darstellt. Wir werden die in typischen Trachten gekleideten, traditionsbewussten Otavalo-Indianer beobachten, die im ganzen Land als wohlhabend und angesehen gelten. Althergebrachte Webkunst und ihr Sinn für Geschäfte lassen die Otavaleños heute eine ganz besondere Stellung - nicht nur innerhalb Ecuadors - einnehmen. Der relative Wohlstand führte aber keineswegs zu einer Vernachlässigung eigenster indianischer Identität. Quichua ist nach wie vor die Muttersprache unter den Einheimischen. Auch ihre Kleidung entspricht ureigensten Gepflogenheiten. Genießen wir das bunte Treiben des Verkaufsgeschehens. Danach fahren wir weiter zur Hacienda La Cienega gebracht. Die über 400 Jahre alte Hacienda wurde liebevoll in ein Hotel umgebaut und begeistert jeden Besucher! (F/-/-)

5. Tag: Der attraktive Cotopaxi-Nationalpark und ein Bad in den Thermalquellen von Papallacta
Nach dem Frühstück besuchen wir den Cotopaxi-Nationalpark. Das seit 1975 geschützte Hochlandgebiet gehört mit seinen 33.000 ha Fläche sicherlich zu den attraktivsten Naturschutzgebieten des Landes. Bei einem Spaziergang nahe des flachen Sees Laguna de Limpiopungo in einer Höhe von knapp 4000 m lernen wir die typische Vegetation des sogenannten Páramos kennen. Der majestätische Cotopaxi ist allseits präsent. Eine eindrucksvolle Kulisse nicht nur für Fotografen! Anschließend fahren wir zu den Thermalquellen nach Papallacta. Die sehr schönen und gepflegten Bäder liegen auf einer Höhe zwischen 3.330 und 3.500 m in einer herben, bizarr wirkenden Páramo-Landschaft. Genießen wir die wohltuende Wirkung des warmen, geruchsfreien Thermalwassers in herrlicher Landschaft, umgeben von klarer Bergluft. Übernachtung in Papallacta. (F/-/-)

6. Tag: Es geht Serpentinen hinab in den tropisch-feuchten Amazonas-Dschungel
Heute machen wir uns auf ins Amazonasgebiet. In zahlreichen Serpentinen werden wir die östlichen Hänge der Anden hinabfahren und den schnellen Wechsel des Klimas und der Vegetation mit Staunen verfolgen. Sobald die Temperatur steigt, findet man Farne und Orchideen auf den Bäumen - der Dschungel kommt näher… Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Lodge, die etwa 200 Kilometer östlich von Quito entfernt auf einer Höhe von ungefähr 500 Metern liegt. Dieses Gebiet bildet einen Teil des oberen Amazonasbeckens. Wegen der nahen Lage zu den Anden, ist diese Gegend reich an tropischen Feuchtwäldern und eines der biologisch vielfältigsten Gebiete der Welt. Die gemütliche Lodge überblickt den Napo Fluss mit seinen kleinen Felsinseln und Sandstränden. Sie bietet schöne Bungalows, die in traditioneller Bauweise und im Einklang mit der Umgebung erbaut wurden. Dies ist die perfekte Umgebung, um die Natur auf sich wirken zu lassen und in vollen Zügen zu genießen. Am Nachmittag erkunden wir bei einem Spaziergang die Gegend. Übernachtung in unserer Regenwald-Lodge. (F/-/A)

7. Tag: Erfrischendes Bad unterm Wasserfall und in Gummistiefeln durch den Dschungel
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Kanu ein kleines Stück flussaufwärts und unternehmen sodann eine kleine Wanderung, bei der wir die Gelegenheit haben, die interessante Flora und Fauna des Dschungels kennen zu lernen. Am Ende der Tour erwartet uns der wunderschöne Wasserfall La Cascada de Latas, wo wir ein erfrischendes Bad nehmen können. Rückkehr zur Lodge und Mittagessen. Nach dem Mittagessen rüsten Sie sich mit Regenschutz und Gummistiefeln aus und erkunden bei einer Wanderung durch den Dschungel die Natur. Ihr Reiseleiter wird Sie mit den Geheimnissen der Heilpflanzen des Dschungels vertraut machen, und Sie werden zahlreiche Insekten, Vögel und mit etwas Glück sogar Affen beobachten. Übernachtung in unserer Regenwald-Lodge. (F/M/A)

8. Tag: Baños, das Tor zum Orient
Die Fahrt führt uns heute weiter Richtung Süden. Genießen Sie die herrliche Landschaft, die umgeben ist von einigen der schönsten und höchsten Berge und Vulkane des ecuadorianischen Hochlands. Baños, auch Das Tor zum Orient genannt, liegt nur 60 km vom Regenwald entfernt und bietet ein mildes Frühlingsklima, in dem wir uns sicherlich wohlfühlen werden. Die doppeltürmige Wallfahrtskirche der wundersamen Jungfrau des heiligen Wassers am Parque Basílica ist zudem ein attraktives Pilgerziel für einheimische und ausländische Besucher. Übernachtung in Baños. (F/-/-)

9. Tag: Ein freier Tag in Baños
Heute steht uns ein freier Tag in Baños zur Verfügung. Es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmungen: Reiten, Wildwasserrafting, Wandern, Mountainbiking und vieles mehr (nicht inklusive). Unser Guide berät uns gerne. Übernachtung in Baños. (F/-/-)

10. Tag: Riobamba - Atem raubende Blicke auf Bergriesen
Nach dem Frühstück setzen wir unsere Fahrt Richtung Riobamba fort. Die genau in der geographischen Mitte von Ecuador gelegene Landeshauptstadt der Provinz Chimborazo ist das bedeutendste Agrarzentrum der ecuadorianischen Anden und bietet Atem raubende Ausblicke auf die umliegenden Bergriesen Chimborazo, Tungurahua und Altar, dem wohl beeindruckendsten Felsmassiv der Ostkordillere. Übernachtung in unserer Lodge am Fuße des Chimborazos, Ecuadors höchstem Vulkan. (F/-/-)

11. Tag: Abenteuer Zugfahrt: Im Zickzack-Kurs um die Teufelsnase - Ingapirca
Früh morgens werden wir zum Bahnhof in Alausí begleitet, um unsere Fahrt zur legendären Teufelsnase, Nariz del Diablo, mit dem Andenzug oder dem Autoferro, einem Schienenbus, anzutreten. Dies ist einer der Höhepunkte unserer Ecuador-Reise und zudem eine ganz besondere Art, das Land kennen zu lernen! Bei der spektakulären Abfahrt Richtung Küstenebene geht es durch wiederholtes Vor- und Zurückstoßen innerhalb weniger Minuten im Zickzackkurs bis ins 100 m tiefere Steilwandtal des Chanchán-Flusses hinab nach Sibambe. Genießen wir die faszinierende Umgebung und staunen über die technische Meisterleistung, die es ermöglichte, dass seit Anfang des 20. Jahrhunderts die topographischen Hindernisse dieser Strecke überwunden werden konnten. So wurde für den damaligen Präsidenten Eloy Alfaro 1908 der Traum einer Verbindung zwischen Costa und Sierra zur Wirklichkeit. Und schon kurze Zeit später wurde die Trasse als eine der schönsten Zugstrecken der Welt bezeichnet. Nach diesem Erlebnis geht es weiter in Richtung Cuenca. Unterwegs besichtigen wir die Ruinen von Ingapirca - auf Cañari Steinmauern der Inka - das bedeutendste Monument prähispanischer Kulturen in Ecuador. Die Stätte befindet sich auf einem grasbewachsenen Hügel in 3.100 m Höhe und war bereits vor der Konstruktion des Sonnentempels zwischen 1450 und 1480 für die Inka von großer spiritueller Bedeutung. Im Jahre 1470 unterwarf der Inkakönig Yupanqui den Stamm der Cañari und baute vermutlich auf den Ruinen einer ihrer Kultstätten die Stadt Ingapirca. Bei einem Spaziergang über die einstige Zeremonien-, Wohn- und Raststätte werden wir in die Geheimnisse, den Glauben und die Rituale der Inka eingeweiht. Die Nacht verbringen wir in einer schönen Posada in unmittelbarer Nähe der Ruinen. (F/-/-)

12. Tag: Cuenca, die vielleicht schönste Stadt Ecuadors
Weiter geht die Fahrt Richtung Cuenca, der drittgrößten Stadt Ecuadors. In Cuenca atmet man noch heute die koloniale Luft der ecuadorianischen Geschichte. Für die meisten Ecuadorianer - und für viele Reisende gleichermaßen - ist dieses in 2.530 m Höhe gelegene Zentrum des Kunsthandwerks, der Keramikwaren, Panamahüte sowie Gold-, und Silberwaren die schönste Stadt des Landes. Wegen der besonderen Atmosphäre und Architektur der ausgehenden Kolonialzeit, d.h. des frühen 19. Jahrhunderts, wurde im November 1999 Cuenca von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Nach der Ankunft in Cuenca starten wir zu einer Stadtrundfahrt. Wir lernen die historischen Gebäude entlang des Rio Tomebamba kennen, die Todos Santos-Ruinen, den Blumenmarkt sowie den Hauptplatz mit der alten und der neuen Kathedrale. Wenn noch Zeit bleibt, können wir beim Besuch einer Panamahut-Fabrik Einblicke in die Produktion der berühmten Hüte bekommen. Übernachtung in Cuenca. (F/-/-)

13. Tag: Guayaquil, die spannende Hafenstadt
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Guayaquil. Es wird eine lange Fahrt, aber die beeindruckende landschaftliche und klimatische Veränderung wird uns beeindrucken. Über einen 4.200 m hohen Pass geht es nach El Cajas, ein feuchtes hügeliges Bergland mit mehr als 200 kleinen Seen. El Cajas ist berühmt für seine vielen herrlichen Lagunen und seine zahlreichen Vogelarten, die man an den Seen, in den typischen Quinua-Wäldern und der umliegenden Páramo-Landschaft finden kann. Am späten Nachmittag erreichen wir die 3 Mio. Stadt Guayaquil, das wirtschaftliche und finanzielle Zentrums des Landes. Es liegt am Westufer des Río Guayas, ungefähr 56 km von seinem Eintreten in den Golf von Guayaquil entfernt. Der Fluss, auf dem die Ozeanriesen vom Pazifik über den Golf von Guayaquil in den Hafen einlaufen, ist Umschlagsort für 90 Prozent aller ecuadorianischen Importe sowie die Hälfte aller Exporte und somit der umschlagsstärkste Handels- und Ausfuhrhafen der südamerikanischen Pazifikküste. Trotz allem hat die Stadt Ihren Charme. Ein Besuch des Parkes mit seinen zahlreichen Leguanen oder der neuen Uferpromenade wird uns sicherlich gefallen! Übernachtung in Guayaquil. (F/-/-)

14. Tag: Rückreise oder optionales Verlängerungsprogramm auf Galápagos
Auf Wiedersehen in Südamerika! Unsere Gruppenreise durch Ecuador geht zu Ende. Je nach Abflugszeit erfolgt der Transfer zum Flughafen. Von dort geht es zurück nach Deutschland bzw. zum Weiterflug nach Galápagos. (F/-/-)

Für Verlängerungsangebote in Ecuador können Sie über unser Kontaktformular oder telefonisch unter +49 (0) 251/ 28919425 kontaktieren. Als Reiseagentur für Ecuador haben wir die Möglichkeit Ihnen hier fast jeden Wunsch zu erfüllen.

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