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22,
24 oder 27 Tage zu mehreren Terminen 2006 In
die Welt der Anden Überlandreise
durch Chile, Argentinien und Bolivien Santiago
de Chile - Aconcagua - Puente de Inca - Upsallata - Mendoza - San Juan - San Agustín
- Valle de la Luna - Ischigualasto - Talampaya-Nationalpark - Tafi del Valle -
Quilmes - Cafayate - Calchaqi-Tal - Salta - Quebrada de Humahuaca - Purmamarca
- Tilcara - Salar Grande - San Pedro de Atacama - Mondtal - El Tatio - Salar de
Atacama - Lasana - Chiu Chiu - Chuquicamata Mine - Atacama-Wüste - Salar
de Pintados - Salpeter-Geysir-Städte - Calama - Lluta Tal - Putre - Lauca
NP - La Paz
Nordwestargentinien,
der extreme Norden Chiles und das Hochland Boliviens überraschen
durch ihre Vielfalt an landschaftlichen Leckerbissen in etlichen
noch weitgehend unbekannten Gebieten. In die Welt der Anden reisen
wir in Höhenlagen vom Meeresspiegel bis hoch hinauf auf 4700
Meter, erklettern dabei Bergflanken und Wüstenhänge, lernen
Küstenwüste und Salzkordillere der Atacama, West- und
Ostkordillere, die imposante Königskordillere vor La Paz, das
Hochland der Puna und eine Vielfalt von Längs- und Quertälern
entlang des gewaltigen Andengebirges kennen. Kakteen- und Wüstenliebhaber
kommen ebenso auf ihre Kosten wie Kulturinteressierte, da diese
Reiseroute weite endlose Landschaften verknüpft mit alten Kulturstätten
sowie kleinen Dörfern und quirligen Städten.
Nirgendwo
sonst breitet der südamerikanische Kontinent seine mineralischen
Schätze so offen aus, lässt die extreme Trockenheit Formen
und Farben entstehen, die uns oft an Mondlandschaften erinnern.
Wohlgeformte Vulkankegel, bizarre Felsformationen, sanfte Wüstenhänge,
tiefe Schluchten und Erosionsgebilde, mit ewigem Eis bedeckte Bergriesen
- die Farbenreise fasziniert durch die Schattierungen und Töne
der gesamten Farbpalette, die unsere Erde zu bieten hat. Licht -
Schatten - Farben - ein Eldorado für Fotografen besonders im
Morgen- und Nachmittagslicht. Das sehr trockene Klima macht die
Campingnächte unkompliziert, und so ist diese Tour an alle
Zelt-Unerfahrene eine Einladung diese Reiseart für sich neu
zu entdecken.
Reiseverlauf
1.
Tag: Abflug
von Deutschland mit einer Linienmaschine
2.
Tag: Ankunft
in Santiago de Chile . Empfang und Transfer in ein Hotel. Am Nachmittag
besuchen wir das Künstlerviertel Pueblo Artesanal Los Dominicos,
in dem Kunsthandwerk aus ganz Chile angeboten wird.
Hotelübernachtung.
3.
Tag: Santiago
Wir besichtigen die Sechs-Millionen-Stadt Santiago de Chile . Im
Zentrum der Metropole besuchen wir die Iglesia San Francisco, den
Präsidentenpalast Palacio de la Moneda, die belebte Plaza de
Armas sowie den geschichtsträchtigen Hügel Santa Lucia.
Eine Stadtrundfahrt führt uns entlang des Rio Mapocho vorbei
an Parkanlagen, dem Kunstmuseum, historischen Bahnhöfen zum
Hipodromo Santiagos Pferderennbahn aus der Zeit der Jahrhundertwende.
Rückfahrt zum Hotel. Nochmalige
Hotelübernachtung.
4.
Tag: Santiago - Grenze nach Argentinien - Uspallata
In nordöstlicher Richtung verlassen wir Chiles Hauptstadt und
erklimmen zum erstenmal das Andengebirge. Steile Haarnadelkurven
erklettern den 3214 Meter hohen Paso de Bermejo, wobei sich grandiose
Ausblicke auf mächtige Felsmassive und schneebedeckte Gipfel
auftun. Oben überqueren wir die Grenze nach Argentinien (Grenzformalitäten)
und werden bei Klarsicht sogleich mit dem Anblick Südamerikas
höchsten Bergs, des 6969 Meter hohen Aconcagua begrüßt.
Zu Fuß nähern wir uns dem Berg ein Stück weit. Erkundungen
an der Puente del Inca, die durch mineralische Ablagerungen des
darunter sprudelnden Thermalwassers bunt gefärbt wurde. Wir
durchfahren ein eindrucksvolles Felsental Richtung Uspallata, wo
wir die Nacht verbringen. Hotelübernachtung.
5.
Tag: Mendoza
Weiterfahrt entlang der Andenkordillere zum 3000 Meter hoch gelegenen
Cruz del Paramillo und von da an abwärts in die Sierra de Paramillos
mit phantastischen Ausblicken. Etwas außerhalb der Oasenstadt
Mendoza besichtigen wir die landesälteste, traditionsreiche
Familien-Weinkellerei. Mendoza ist berühmt für seine guten
Weine! Besuch des imposanten San-Martin-Denkmals und Zeit für
Streifzüge durch die schattigen Avenidas der sehr modernen
Stadt. Hotelübernachtung.
6.
Tag: San Juan - San Agustin
Unsere Reiseroute führt von nun an nordwärts durch weites,
trockenes Wüstenland, welches uns alsbald die unermessliche
Grösse Argentiniens bewusst macht. Nach 177 Kilometern erreichen
wir San Juan , danach Weiterfahrt durch Wüsteneinsamkeit bis
zur Heiligenstätte Difunta Correa. Dort können wir inmitten
dieser verlassenen Steinwüste die seltsame Mischung aus südamerikanischem
Volksglauben und überbrachtem Katholizismus bestaunen. Gegen
Abend treffen wir in San Agustin einem Oasenstädtchen
im fruchtbaren Valle Fertil ein, wo wir auf einem Campingplatz
zum ersten Mal unsere Zelte aufschlagen und die erste Campermahlzeit
zu uns nehmen. Zeltübernachtung.
7.
Tag: San Agustin del Valle Fertil
Den heutigen Tag verbringen wir in der reizvollen Umgebung von San
Agustin del Valle Fertil. Eine Wanderung in die sieben Kilometer
entfernte Siedlung La Majadita führt uns durch ein hübsches
Fels- und Bergtal, in dem die typischen Algarobo- und Quebrachobäume
sowie eine Vielzahl von Kandelaber- und Feigenkakteen wachsen. In
der Morgenstimmung können wir eventuell Vögel beobachten
so z. B. Reiher, Papageien, Eulen, und La Majadita zeigt
uns das einfache Campoleben der Gauchos mit ihren Familien. Am Spätnachmittag
lädt ein Rundweg um die nahe Lagune Dique San Agustin ein,
wiederum mit Vogelbeobachtungsmöglichkeiten. Nochmalige
Zeltübernachtung.
8.
Tag: Valle de la Luna - Ischigualasto
Frühzeitig brechen wir auf ins geheimnisvolle Valle de la Luna
, Tal des Mondes. Anhand von Steinabdrücken und Knochen stellten
Wissenschaftler fest, dass in dieser Wüste während der
Zeit vor 225-180 Millionen Jahren eine Fülle von Pflanzen und
Tieren existierten. 63 verschiedene Tiere - darunter etliche Saurier
- sind bestimmt worden. Auch der am weitesten zurückdatierte,
also sozusagen der älteste Saurier der Welt wurde in
Ischigualasto gefunden. Ausgiebige Erkundung des Mondtals per Auto
und zu Fuss. Anschliessende Weiterfahrt an den Rand des Talampaya-Cañons
, wo wir unser Zeltlager aufschlagen. Zeltübernachtung.
9.
Tag: Talampaya-Nationalpark
Für das vom Staat geschützte Naturgebiet um den sagenhaften
Talampaya-Canon nehmen wir uns zwei volle Tage Zeit, wobei uns heute
ein Jeep- und Wanderausflug ein äußerst beeindruckendes
Gebiet des Talampaya enthüllt. Die rotgefärbten, bis zu
knapp 200 Meter senkrecht aufsteigenden Felswände beherbergen
wahre Geheimnisse präkolumbianischer Kulturen, die vielerorts
Petroglyphen ins Gestein ritzten. Ebenso faszinierend sind Flora
und Fauna in dieser roten Schlucht, so befindet sich z.B.
eine große Ansammlung von Kondorbrutstätten innerhalb
des Talampaya-Canons.
Morgens unternehmen wir eine eindrucksvolle Wanderung durch diese
bizarre Landschaft und am Nachmittag bringen uns offene örtliche
Jeeps mit einheimischen Fahrern ins Herz dieser einzigartigen Schlucht.
Nochmalige Zeltübernachtung.
10.
Tag: Talampaya-Nationalpark
Nachdem wir unser Zeltlager abgebaut haben, erreichen wir nach kurzer
Fahrt mit dem KONDOR-Bus den Ausgangspunkt für unsere heutige
Aktivität. Wiederum bringen uns von dort einheimische Jeeps
zur sogenannten Ciudad Perdida, eine grandiose Landschaft innerhalb
des Nationalparks. Eine mehrstündige Wanderung lässt uns
das Geheimnis der Verlorenen Stadt endecken und die grandiosen Sandsteinformationen
prägen sich tief in unser Gedächtnis ein.
Am Nachmittag Fahrt nach La Rioja , wo wir ein Hotel beziehen. Hotelübernachtung.
11.
Tag: Tafi del Valle
Fahrt von La Rioja durch fruchtbares Gebiet bis Catamarca. Hinter
Catamarca schrauben wir uns über einen kleineren Pass des Vorandengebirges.
Weite schöne Ausblicke tun sich auf, und mit etwas Glück
erspähen wir Kolibris oder Schwärme grüner Papageien.
Ein breites Tal nimmt uns auf, und nachmittags geht es in aufregender
Serpentinenfahrt durch subtropischen, sattgrün wuchernden Bergurwald.
Schliesslich erreichen wir das auf 2000 Meter Höhe sich ausbreitende
Tal Tafi del Valle. Es gilt als Tal präkolumbianischer Kulturen,
die einst diese Gegend bevölkerten. Im Ort Tafi del Valle quartieren
wir uns in einem Hotel ein. Hotelübernachtung.
12.
Tag: Quilmes - Cafayate
Weiterfahrt durch eindrucksvolle, mit mächtigen Kandelaberkakteen
bestandene Berglandschaft nach Quilmes, wo wir inmitten einer von
Riesenkakteen gespickten Bergwelt die Ruinen einer einstigen Indianersiedlung
zu Fuss erkunden können. Interessant ist auch der Besuch des
Kulturzentrums Casa de Piedra des argentinischen Kunsthandwerkers
Hector Cruz, in dem hervorragende Wandbehänge, Töpferwaren
und Skulpturen angeboten werden. Gegen Nachmittag erreichen wir
Cafayate, das für die Argentinier wegen seines angenehmen Klimas
und der guten Weine ein beliebter Urlaubsort geworden ist. Besichtigung
einer grossen, modernen Weinkellerei Cafayates. Unweit von Cafayate
bauen wir in grandioser Landschaft unser Zeltlager auf. Zeltübernachtung.
13.
Tag: Calchaqui-Tal - Salta
Zeit für kleine Wanderungen in die herrliche Umgebung unseres
Zeltplatzes. Die anschliessende Weiterfahrt durch das Calchaqui-Tal
bringt uns noch tiefer in die atemberaubende Schlucht Quebrada de
las Conchas, in der unterschiedlichste Farben und Formen uns nach
jeder Wegbiegung von neuem begeistern werden. Stopps für kleine
Wanderungen, Farbenspiel der Felsformationen im Sonnenlicht. Fruchtbare
Landschaft hinter uns lassend erreichen wir schliesslich Argentiniens
Kolonialstadt Salta. Hotelübernachtung.
14.
Tag: Salta
Ein Tag in der sehr schönen Kolonialstadt Salta! Besuchenswert
sind die reich verzierten Kirchen, gepflegte alte Gebäude,
die Markthalle mit ihrem Obst- und Gemüseangebot sowie der
Kunsthandwerksmarkt. Vom Hügel San Bernardo bietet sich ein
weiter Ausblick über Salta und Umgebung. Abends besteht die
Möglichkeit eine argentinische Peña mit ihren typischen
Gesangs- und Tanzdarbietungen zu besuchen (nicht im Reisepreis enthalten).
Nochmalige
Hotelübernachtung.
15.
Tag: Quebrada de Humahuaca - Purmamarca
Nach dem Frühstück verlassen wir Salta in Richtung Norden.
Später gelangen wir nach und nach ins Gebiet der Coya-Indigenas,
die sich vielerorts ihre Lebensweisen und Traditionen erhalten haben.
Wir durchfahren die landschaftlich äußerst reizvolle
Quebrada de Humahuaca, in der die von den Coyas bestellten Felder
den farbenprächtigen Felswänden einen grünen Kontrast
bieten. Im Dorf Humahuaca durchstreifen wir die engen Gassen zwischen
den einfachen Adobehäusern, begegnen den Coyas auf dem hübschen
Kirchplatz und ihrem kleinen Markt. Im Ort Purmamarca vor dem Siebenfarbenberg
beziehen wir eine stilvolle Unterkunft. Hotelübernachtung.
16.
Tag: Tilcara
Nach dem Frühstück fahren wir ein kurzes Stück ins
nahe gelegene Städtchen Tilcara, wo unsere heutige Aktivität
beginnt.
Wir unternehmen eine Tageswanderung in die Bergwelt der Humahuaca-Schlucht
zu einer nicht freigelegten Wohn- und Festungsanlage einer alten
Kultur. Ein schmaler Pfad führt uns meist bergauf, und alsbald
tun sich äußerst schöne Ausblicke zurück in
die bizarre Quebrada de Humahuaca auf. Ein Abstecher zeigt uns das
beeindruckende Flusstal und den kleinen Wasserfall in der tiefen
Schlucht Quebrada del Diablo. Später breitet sich das Hochtal
von Alfarcito aus, und unser Mittagsrastplatz liegt inmitten grandioser
Bergwelt. Bromelien und riesige Kandelaberkakteen bestimmen das
Landschaftsbild des heutigen Wandertages. Rückkehr nach Purmamarca.
Nochmalige
Hotelübernachtung.
17.
Tag: Salar Grande - San Pedro de Atacama
Die erneute Andenüberquerung nach Chile steht bevor! Vor Verlassen
des Tales besuchen wir das malerische Dorf Purmamarca vor dem Siebenfarbenberg.
Auf schmaler Serpentinenpiste erklettern wir anschließend
das Gebirge und erreichen so die auf 3.500 Meter Höhe gelegene
Bergwüste, die sogenannte Puna. Hier oben breitet sich der
riesige Salzsee Salar Grande aus - eine Unendlichkeit aus Weiß,
die uns auf einen anderen Planeten zu verzaubern scheint. Wir besuchen
dort eine Salzgewinnungskooperative, wo mit primitiven Mitteln das
begehrte Gut gewonnen wird.
Grandiose Hochandenlandschaft begleitet unseren Weg nach Chile,
wo wir nach einem ereignisreichen Tag in dem romantischen Wüstendorf
San Pedro de Atacama eintreffen. Hotelübernachtung.
18.
Tag: San Pedro de Atacama - Mondtal
Erholungstag im ruhigen Oasenstädtchen San Pedro de Atacama
. Wie sich die Entwicklungsgeschichte der Bewohner des Ortes zusammenfügt,
erfahren wir im ausgezeichneten Archäologischen Museum, welches
auf der Sammlung des Jesuitenpaters Gustavo Le Paige beruht.
Der Ausflug unter warmem Abendsonnenlicht ins faszinierende Mondtal
mit seinen Sanddünen, Gipskristallen und Salzformationen bietet
gewiss den Tageshöhepunkt, das Erleben des Sonnenuntergangs
dort schliesst unseren Tag ab. Nochmalige
Hotelübernachtung.
19.
Tag: El Tatio - Salar de Atacama
Ganz früh schon brechen wir mit einer örtlichen Agentur
und deren Fahrzeug zur abenteuerlichen Exkursion zum höchstgelegenen
Geysirfeld der Erde - El Tatio - auf. In 4.150 Meter Höhe entlädt
sich vor imposanter Bergkulisse der Boden mit aufsteigenden Dampfsäulen
und sprudelnden Heißwasserquellen. Dies atemberaubende Naturschauspiel
wird schließlich von der Morgensonne wieder beendet, und unseren
Aufenthalt schließt ein Thermalbad inmitten des Geysirfeldes
ab. Vorbei an schneebedeckten Vulkanen geht es auf holpriger Piste
zurück nach San Pedro de Atacama.
Am Spätnachmittag besuchen wir den imposanten Salar de Atacama,
welcher sicherlich einen absoluten Höhepunkt in dieser Region
Chiles darstellt. Auf dem Salzsee erleben wir den Sonnenuntergang.
Nochmalige
Hotelübernachtung.
20.
Tag: Lasana - Chiu Chiu - Chuquicamata - Mine
Am Morgen verlassen wir das Oasenstädtchen San Pedro de Atacama
in Richtung Calama. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher
nach Lasana, Chiles beindruckende Festungsanlage aus der Atacamenakultur.
Sie liegt eingebettet in einem Flußtal vor schöner Vulkankulisse.
Nach dem Besuch des naheliegenden kleinen Oasendörfchens Chiu
Chiu mit seiner sehr schönen alten Indiokirche aus Adobe und
Kakteenholz erreichen wir nach der Mittagspause Chuquicamata. Die
Arbeiterstadt bei Calama beherbergt die weltgrößte offene
Tagebaukupfermine. Innerhalb einer organisierten Führung lernen
wir das Minengelände mit seinem kilometerbreiten Loch kennen,
aus dem gewaltige Lastenfahrzeuge die kupferhaltige Erde hochschaffen.
Übernachtung in Calama. Hotelübernachtung.
21.
Tag: Atacamawüste - Salar de Pintados
Unsere Fahrt auf der weltbekannten Panamerikana führt uns Richtung
Norden mitten durch die Atacamawüste eine der trockensten
Wüsten der Erde! Unterwegs begegnen wir immer wieder Zeugen
präkolumbianischer Kulturen, die an Berghängen bildhafte
Gestaltungen Geoglifos hinterlassen haben. Schliesslich
erreichen wir den Salar de Pintados, eine riesige erdfarbene Salzpfanne.
In dieser Gegend regnet es 100 bis 150 Jahre lang keinen Tropfen,
man kann dort ein ganzes Menschenleben ohne Regen verbringen! Erstaunlich
deshalb die vielen Tamarugal-Wüstenbäume , die lediglich
vom Grundwasser existieren. Inmitten dieses seltsamen Wüstenwaldes
schlagen wir ein letztes Mal unsere Zelte auf. Zeltübernachtung.
22.
Tag: Salpeter-Geisterstädte - Arica
Wir gehen auf Spurensuche in zwei verlassenen Salpeterstädten:
Oficina Salitrera Humberstone sowie Oficina Salitrera Santa Laura
sind nur zwei von ca. 90 ehemaligen chilenischen Städten, die
während ihrer Blüte im Goldenen Zeitalter des Salpeters
insgesamt rund 10.000 Einwohner zählten. Nach Zusammenbruch
des Salpeterhandels wurden die Siedlungen verlassen, und die verrostenden
Maschinen, die Wohnhäuser und Plätze mit herumliegendem
Arbeitsgerät sind zu Geisterstädten in der Wüste
geworden. Auf der Weiterfahrt Richtung Norden ist die Wüste
mehrere Male von beeindruckenden Schluchten eingeschnitten, auf
deren Grund sich grüne Flussoasen ausbreiten. Gegen Abend Ankunft
in Arica der nördlichsten Stadt Chiles. Hotelübernachtung.
23.
Tag: Lluta-Tal - Putre
Vormittags besuchen wir das archäologische Museum sowie den
geschichtsträchtigen Morro von Arica und starten anschliessend
unsere Fahrt nach Putre. Beginnend auf Meereshöhe erklimmen
wir ein letztes Mal die Anden in einer sagenhaften Fahrt, die uns
vom grünen Valle de Lluta über riesige Sandhänge
ständig nach oben in die Gebirgswelt des Kreuzes Südamerikas
bringt. Nach der Wüste des Tals erstaunt die Vielfalt der Hochlandvegetation,
und die zum Teil schneebedeckten Gipfel am Horizont lassen das morgige
Panorama erahnen. Am Nachmittag eröffnet sich der Blick auf
unser Tagesziel Putre. In 3500 Metern Höhe liegt der Ort landschaftlich
grossartig unterhalb des Nevado de Putre (5.825 m). Hotelübernachtung.
24.
Tag: Putre - La Paz
Unsere heutige Fahrt in die bolivianische Metropole La Paz ist bestückt
mit vielen Naturschönheiten der Anden. Zunächst passieren
wir den einzigartigen Lauca-Nationalpark mit den berühmten
Doppelvulkanen Parinacota-Pomerape , wobei der höchstgelegene
Andensee Lago Chungara zu einem perfekten Andenpanorama beiträgt.
Wir können Lamas, Alpacas, Vicuñas, Vizcachas und jede
Menge Wasservögel beobachten. Nach der Grenze (Grenzformalitäten)
setzt sich die Szenerie im Sajama-Nationalpark fort. Der höchste
Berg Boliviens imponiert mit seinen 6550 Metern, welche in einem
dicken Eispanzer gipfeln. In seiner Nähe finden sich ursprüngliche
Dörfer, fotogene Kirchen sowie alte Begräbnistürme.
Grandiose Urlandschaft begleitet unseren Weg Richtung La Paz, wo
wir schliesslich am Abend in der Nähe des Mondtales ein Hotel
beziehen. Hotelübernachtung.
25.
Tag: Andenhauptstadt La Paz
La Paz ist in vieler Hinsicht eine ungewöhnliche Stadt. Als
höchste Metropole der Welt weist sie mit rund 1000 Metern den
grössten Höhenunterschied einer Siedlung auf, und sie
besitzt den höchtsgelegenen Zivilflughafen der Erde! Bolivien
ist das Land Südamerikas mit der prozentual höchsten indigenen
Bevölkerung, La Paz trotz allem Grossstadtcharakter eine Stadt
der Indigenas. Heute tauchen wir ein in das Getümmel und Gewusel
dieser Stadt, die wohl als einzigartig bezeichnet werden kann, und
wir lassen uns mitreissen vom Leben in den Strassen der Stadt
des Friedens. Dabei besuchen wir den Prado die Lebensader
von La Paz , die Plaza Murillo, die Kirche San Francisco und
den sich täglich in den Gassen ausbreitenden riesengrossen
Indiomarkt. Hier wird alles nur Erdenkliche verkauft: Lebens-mittel
aller Art, Kokablätter, Wolle, Farben, Kunsthandwerk, Kräuter
und Pülverchen, Opfergaben für Pachamama u.s.w.! Zeit
zur freien Verfügung. Nochmalige
Hotelübernachtung.
26.
Tag: Abflug
Am Nachmittag Abflug von La Paz nach Deutschland.
27.
Tag: Ankunft
in Deutschland
Zusatzangebote/
Individuell buchbare Kombinationsbausteine - Besuch
der chilenischen Osterinsel vor oder nach der Tour ab Santiago
- Abenteuerbaustein
ab/bis Calama zur Laguna Verde, Laguna Colorada und zum Salar de Uyuni
- Verlängerungstage
in La Paz
Wir
unterbreiten Ihnen hierfür gerne ein Angebot. Tipp:
Wenn Sie viel Zeit haben, ist diese Reise ausgezeichnet kombinierbar mit unserer
Tour >>Auf
den Spuren des Kondors<< oder >>Ins
Reich der Inka<< nach
oben Inklusivleistungen
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Langstreckenflug
Deutschland-La Paz/Santiago de Chile-Deutschland |
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18
Hotelübernachtungen |
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6
Zeltübernachtungen (Spezial-Kuppelzelte / hohe Qualität
- viel Platz) |
| - |
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Volle,
sehr hochwertige Essensverpflegung (Restaurant und Campingküche) |
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Getränke
im Wert von € 75.- pro Person |
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Sämtliche
Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm |
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Alle
Transfers und Überlandfahrten |
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Bedienungstrinkgelder
in Restaurants |
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spezielle
Reiserücktrittskostenversicherung |
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Sämtliche
Flughafen- und Sicherheitsgebühren |
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Reiseliteratur |
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Örtliche
Führer |
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Komplette,
gepflegte Zeltausrüstung außer Schlafsack |
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Jährlich
TÜV-geprüfter Reise-LKW |
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Speziell
qualifizierte, erfahrene Reiseleitung (deutsches Reiseleiter-Ehepaar) |
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Spende
von 20 Euro an das Kinderheim Niños de los Andes in Kolumbien |
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Reisesicherungsschein |
nach
oben
Nicht
im Reisepreis enthaltene Kosten
KEINE!
nach
oben
Anmerkung:
Wir arbeiten mit folgenden Airlines zusammen:
LAN
- IBERIA - TAM - AIR FRANCE/KLM - VARIG
Jede
Fluggesellschaft bietet gesonderte Anreisemöglichkeiten zum
Langstreckenflug an. Dies können kostenlose Zubringerflüge
ab verschiedenen deutschen Flughäfen, kostenlose Rail &
Fly-Zuganreise in der 2. Klasse oder zum Teil auch kostenlose Zubringerflüge
ab der Schweiz oder Österreich sein.
Reiseinformation
Teilnehmerzahl: 4 - 12 Personen Reisetage: 22, 24 oder 27 Tage
Reiseart: Überlandreise/ LKW-Reise Veranstalter: Kondor Tours nach
oben Preise
und Termine
Preise
für Teilabschnitte 2007
| Reiseroute | |
Reisedauer | |
Reisepreis | |
EZZ |
Santiago
de Chile bis La Paz *La Paz bis Santiago de Chile |  | 27
Tage |  |
€
4.450.- |
 | €
360.- | Santiago
de Chile bis Arica *Arica bis Santiago de Chile |  | 24
Tage |  | €
4.250.- |  | €
290.- | Santiago
de Chile bis Calama *Calama bis Santiago de Chile |  | 22
Tage |  | €
4.150.- |  | €
270.- |
EZZ:
Einzelzimmer-/zeltzuschlag
Anmerkung: Zum Preis kann noch ein Kerosin-Zuschlag hinzu kommen.
Für Informationen darüber können Sie uns über
unser hier
kontaktieren
Preise
für Teilabschnitte 2008
| Reiseroute |
|
Reisedauer |
|
Reisepreis |
|
EZZ |
Santiago
de Chile bis La Paz
*La Paz bis Santiago de Chile
|
 |
27
Tage |
 |
€
4.650.- |
 |
€
410.- |
Santiago
de Chile bis Arica
*Arica bis Santiago de Chile
|
 |
24
Tage
|
 |
€
4.450.- |
 |
€
340.- |
Santiago
de Chile bis Calama
*Calama bis Santiago de Chile
|
 |
22
Tage
|
 |
€
4.350.-
|
 |
€
320.- |
Termine Saison 2007
| Termin | |
Reisenummer |
24.03.07
- 19.04.07 | |
AUSVERKAUFT |
24.09.07
- 20.10.07 | |
AUSVERKAUFT |
Termine
Saison 2008
| Termin |
|
Reisenummer |
15.03.08
- 10.04.08
|
|
Reise-Nr.
ACN 44 |
22.03.08
- 17.04.08
|
|
Reise-Nr.
ACN 45 |
22.09.08
- 18.10.08
|
|
Reise-Nr.
ACN 46 *
|
29.09.08
- 25.10.08
|
|
Reise-Nr.
ACN 47 *
|
*
umgekehrter Reiseverlauf
nach
oben
Anmelden
nach oben
Fragen
Sollten Sie allgemeine Fragen haben, finden Sie hier
unsere FAQs. Viele Antworten zu Fragen über das Reiseziel finden Sie auf
unseren Länderinformationsseiten über Chile,
Argentinien
und Bolivien.
Gerne können Sie uns auch über unser Kontaktformular
anschreiben oder uns unter +49 (0) 251/ 28919425 telefonisch erreichen.
nach oben
Katalog
Für
uns gehört auch das Einsparen von Papier zu ökologisch
verträglicherem Reisen. Deswegen bitten wir Sie sich unseren
"umweltfreundlichen" Online-Katalog entweder in der Foto-Version
oder der Drucker-Version
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finden Sie alle unsere Reisen zum downloaden, sowie Informationen
über Kataloge im Papierformat.
nach
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Wir empfehlen
Ihnen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung und einer Reiserücktrittskostenversicherung.
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